San2 & His Soul Patrol [D] / Henrik Freischlader Band [D]

17. Mär

San2 & His Soul Patrol [D] / Henrik Freischlader Band [D]

Eröffnungs-Doppelkonzert

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Begnadeter Rhythm and Blues, Soul & Bluesrock made in Germany: Der charismatische Soulman San2 katapultiert die schwarze Musik der Motown-Ära ins 21. Jahrhundert und trifft mit Festivalstammgast Henrik Freischlader auf einen der besten deutschen Bluesmen überhaupt.

Seine Band ist eine Klasse für sich, er selbst gehört zu den besten Bluesharp-Spielern Europas: Daniel Gall alias San2 und seine Band Soul Patrol sind einer der besten Live-Acts, den Süddeutschland zu bieten hat. Gemeinsame Auftritte mit der New Yorker Brassband The Lucky Chops sowie als Vorband von Jazz-Weltstar Jamie Cullum machte die Band einem größeren Publikum bekannt. Ihr 2017 erschienenes Album „Hold On“ mutet wie eine Wiedergeburt der guten alten Motown-Ära an und ist doch erfrischend anders. San2 und seine Soulpatrouille Sebastian Schwarzenberger [voc, guit], Matthias Bublath [Hammond org, fender Rhodes], Dominik Palmer [b, voc] und Peter Oscar Kraus [dr, voc] - das ist Rhythm & Blues at it’s best. 

Henrik Freischlader is back in town! Nach zahlreichen Experimenten, ob im Trio oder mit einer achtköpfigen, international besetzen Big-Band, kehrt Henrik Freischlader nun wieder dorthin zurück wo für ihn alles begonnen hat - zum Blues! Oldschool ist die Devise - mit dem Bus herumfahren und live spielen - in coolen Clubs, für echte Musikliebhaber und mit einer gut eingespielten Band. Wer Atmosphäre und Authentizität sucht, der ist hier richtig. Die Liebe zu handgemachter Musik, besonders zu Blues und Soul, verbindet die fünf Musiker, die sich gekonnt und leicht ihre musikalischen Bälle zuspielen, ohne dabei die anspruchsvolle Aufgabe aus dem Fokus zu verlieren, ihr Instrument mit Leidenschaft zu spielen. Jeder ist einzigartig, aber niemand nimmt sich selbst zu ernst, gemeinsam geht es allen um das, was entsteht! Schlagzeuger Moritz Meinschäfer mag trockene Sounds und verlässliche Grooves - seine Stärke ist es, die Songs elegant und definiert zu untermauern. Armin Alic am Bass rundet das Fundament der Band mit filigran pumpenden Basslinien ab und bildet die Brücke zur Fläche. Roman Babik an den Tasten als vielseitig zu beschreiben, wäre noch maßlos untertrieben. Hammond Orgel, Rhodes, Wurlitzer, Piano, alles ist möglich - wenn nötig. Geschmackvoll und bescheiden hat auch Babik die Songs im Blick wenn er nicht gerade ein triumphales Solo spielt. Das darf man auch von Marco Zügner am Tenor-Saxophon erwarten - sein samtig weicher Sound überzeugt durch meisterhaft lässiges Timing, so spielt er nicht selten auch im Satz mit der Gitarre. Und die spielt Henrik Freischlader so, wie man es von ihm kennt. Der Autodidakt hat - wie er selbst sagt - keine besondere Technik und spielt vor allen Dingen  intuitiv und mit Gefühl. Durch seine Musik sagt er, was er zu sagen hat - so ist jeder Ton ein Ausdruck der lebendigen und zeitlosen Sprache des Blues! Mit brandneuem und uraltem Material macht sich das Quintett in diesem Jahr auf den Weg zu Clubs und Festivals in Europa. Die Vorfreude ist groß, der Spaß ist vorprogrammiert und die neuen Songs sind ziemlich funky!

http://san2.de/

Dr. Feelgood [GB]

18. Mär

Dr. Feelgood [GB]

Rhythm 'n' Blues Live-Act

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Einer der weltweit beliebtesten und aufregendsten Rhythm 'n' Blues Live Acts meldete sich zurück! Als rau und kompromisslos gelten ihre Auftritte – und genau dafür werden sie von ihrer Fangemeinde gefeiert.

Gegründet in den frühen Siebzigern auf Canvey Island vor der Küste der Grafschaft Essex, wurden Dr. Feelgood mit Hits wie „Roxette“, „Back in the Night“, „Milk and Alcohol“, „Going back home“ oder mit dem mit Gold ausgezeichneten Song „See you later Alligator“ weltberühmt. Ihr erstes, 1976 erschienenes Live-Album „Stupidity“ landete sofort auf Platz 1 der englischen Charts. Das letzte Album mit Lee Brilleaux – „Down at the Doctors“ (1994), wurde live in der DR. FEELGOOD Music Bar (heute das Oysterfleet Hotel) in Canvey Island nur zwei Monate vor seinem Tod aufgenommen. Die derzeitige Besetzung der Band besteht aus Kevin Morris [dr] und Phil Mitchell [b], beide seit 35 Jahren Mitglieder der Band, außerdem Steve Walwyn [guit], seit 27 Jahren in der Band. Der neueste Zugang ist Sänger Robert Kane (früher bei The Animals), der sich 1999 der Band anschloss. Im Jahr 2000 veröffentlichte EMI mit „Chess Masters“, ein Tribut an das berühmte Blues-Label „Chess Records“, das erste Album mit Robert als Sänger.
Der britische Regisseur Julien Temple („Absolute Beginners“) setzte der Band 2010 sogar ein filmisches Denkmal: „Oil City Confidential“ erzählt die Geschichte von vier Männern in billigen Anzügen, die sich aufmachten, das Gesicht des Rock'n'Roll gehörig umzukrempeln.
Bis heute ist ihr Enthusiasmus, auf Tour zu sein, ungebremst. Denn sie leben und lieben das, was sie sind: the „greatest local band in the world“.

www.drfeelgood.org

Sari Schorr Band [USA]

20. Mär

Sari Schorr Band [USA]

Die Stimmsensation aus New York

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Eine denkwürdige Deutschland-Premiere feierte Sari Schorr im Rahmen der 26. Rother Bluestage in der Galaxy Bar Lounge. Jetzt holen wir „Lady 100.000 Volt“ auf die Hauptbühne.

Sari Schorrs Auftritt geriet derart grandios, dass sich ein Kritiker gar fragte, ob dies DER Auftritt der 26. Rother Bluestage gewesen und ob er noch getoppt werden könne. Von einer „Lehrstunde an Blues-Rock-Unterhaltung am Rande des Superlativs“ war die Rede, von einem „absoluten Vulkanausbruch an Intensität, Spielfreude und Begeisterung“. Das New Yorker Energiebündel begeisterte als charmante, immer lächelnde, charismatische Sängerin mit souveräner Präsenz, die dazu sehr viel Herzlich- und Dankbarkeit ausstrahlt. 
Die Kombination aus Stimme (Sari ist ausgebildete Opernsängerin!), Charisma und Songschreibertalent ist in der Tat unschlagbar. Saris erstes Album „A Force of Nature“ lieferte hart getriebenen Blues-Rock, der beeinflusst wurde von der End-60er Blues-Bewegung in Großbritannien. 2018 startet Sari nun mit neuer Band, allen voran dem neuesten aufgehenden Stern am britischen Gitarrengotthimmel Ash Wilson

„Am Rande des Superlativs“ (Hilpoltsteiner Kurier, 31. März 2017)

http://www.sarischorr.com/#2017-tour

Electro Deluxe [F]

21. Mär

Electro Deluxe [F]

"Circle" - Tour

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Handgemacht, kompakt, ungezügelt und hochgradig energiegeladen. Mit knackigem Funk, einer fetten Bläser-Sektion und einem charismatischen Frontmann zünden diese sieben Monsieurs von der ersten Sekunde an ein üppiges musikalisches Feuerwerk.

„Nach diesem Abend muss ein Adjektiv neu gesteigert werden: Heiß, heißer, Electro Deluxe(…)“, schreibt die Schwäbische Post zum Auftritt beim Jazzfestival Aalen. In Frankreich ist die Band von keinem Festival-Lineup mehr wegzudenken und füllt Clubshows regelmäßig mit deutlich über 1000 Zuschauern. Alle letzten vier Alben stiegen als #1 in die Jazz Charts ein und erreichten eine Top-10-Platzierung in den Pop Charts. Aber auch im  deutschsprachigen Raum hat sich die Funkcombo ihr Publikum erspielt und bei ihren Konzerten u.a. bei den Festivals in Stuttgart, Basel, Gronau, Rottweil, Aalen, Jena & Kassel Publikum, Veranstalter & Presse begeistert. Mit originalem Vintage-Equipment und zu einer perfekten Einheit verschmolzen erzeugen Electro Deluxe einen mitreißenden Cocktail aus schmutzigem Funk & Soul, der sofort in Ohr und Beine geht. Der Sound der Orgel, der als Hommage an die großen Soul-Häuser angelehnt ist, wird von den Blechbläsern begleitet, die direkt an den Funk-Flamboyant-Gruppen-Sound erinnern. Diese Shows besucht man nicht einfach nur, man ist sofort ein Teil davon - direkt und ohne doppelten Boden. Um US-Lead-Sänger James Copley scharen sich Jeremie Coke am Bass, Gael Cadoux an den Keys, Thomas Faure am Sax, Arnaud Renaville an den Drums, Vincent Payen an der Trompete und Betrand Luzignant an der Posaune. Vive le Jazz, vive la France!

www.electrodeluxe.com

Ralph de Jongh [NL]

21. Mär

Ralph de Jongh [NL]

Hollands heißester neuer Bluesact solo on tour

Mi, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge

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In Holland ist er ein Star der Bluesszene, hierzulande noch ein Geheimtipp – das wollen wir ändern! Denn Ralph de Jongh spielt mit einer Leidenschaft, Dynamik und einem Enthusiasmus, wie man es heutzutage nur noch selten erlebt.

Ein Sound, der in seiner Originalität und Authentizität an einen alten Bluessänger aus dem Mississippi Delta erinnert, wie man ihn nur selten hört - kreiert von einem jungen Typ mit ausdrucksstarker Stimme, Slide Gitarre, Mundharmonika und Holzschuhen an den Füßen: Ralph de Jongh, niederländischer Singer & Songwriter und Preisträger des Dutch Blues Award 2011 und der Dutch Blues Challenge 2014, ist die wohl größte Entdeckung in der niederländischen Blues-Szene des 21. Jahrhunderts. Wie in Trance gewährt er uns Zugang zum Labyrinth seiner Seele. Seine Performance kreiert eine Atmosphäre, die uns auf eine Zeitreise mitnimmt, zurück in den Sound vom Blues der Goldenen Zwanziger, der amerikanischen Südstaaten und der Sixties von Keith Richards und Mick Jagger. Immer bleibt er seiner Liebe, dem Blues eines Robert Johnson, Son House, Elmore James und Muddy Waters, treu und wird dafür regelmäßig mit Standing Ovations belohnt. 

https://ralphdejongh.com/

Blues Session

22. Mär

Blues Session

mit SUNRISE und Gästen

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

Da das Konzert von Jesper Munk wegen Krankheit verschoben werden, muss verlegen wir die ursprünglich für 22 Uhr geplante Foyer-Session auf 20 Uhr vor. Die Musiker-Brüder Michael und Andreas Stahl konnten für heute Abend alle Musiker von SUNRISE zusammentrommeln, um ein ordentliches Fundament für unsere Session zu legen. Alle Musiker und Musikbegeisterte sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.

Savoy Brown [GB]

23. Mär

Savoy Brown [GB]

"Witchy Feeling" - Tour 2018

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Sie ist eine der legendärsten Rockgruppen des British Blues Booms und heute erfolgreicher denn je: Vordere Album-Chartplätze bescheren Savoy Brown um den Gitarren-Virtuosen Kim Simmonds gerade den dritten Sommer. Zusammen mit der jungen Gitarrenheroine Yasi Hofer bestreiten sie unsere Bluestage-Rocknacht.

Trotz oder wegen ihres frühen Exilgangs in die USA haben Savoy Brown bis heute ihren Sonderstatus gehalten. Fast unerwartet erreichte das vorletzte Studioalbum „Going to the Delta“ in den USA die Spitze der Billboard Blues Charts, und auch mit ihrem letzten, ebenfalls bei Ruf Records erschienenen Studioalbum „Devil to pay“ landete die Band wieder in den Top Five der US-Charts. Die Tourneen in den Staaten werden immer erfolgreicher und intensiver, selbst bei den legendären „Rock Legends Cruises“ sind Savoy Brown mittlerweile dabei. Kürzlich waren Kim Simmonds, Bassist Pat de Salvo und Drummer Garnet Grimm erneut im Studio, um ein weiteres Rock-Album einzuspielen. Nun kommt die famose Gruppe endlich wieder nach Europa, um das neue Album vorzustellen. Live werden aber auch die alten Glanznummern wie „Tell Mama“, „Hellbound Train“ „Street Corner Talking“ oder „Louisiana Blues“ zu hören sein. Und die Gitarre von Kim Simmonds macht immer noch den Unterschied zu allen anderen. Savoy Brown 2018: nicht weniger als der Rolls Royce des Blues Rock.

Yasi Hofer & Band

Als Anheizer ist die junge Ausnahmegitarristin Yasi Hofer mit ihrer Band erstmalig - und endlich - bei den Bluestagen zu erleben. Die Musikfachzeitschrift  „Eclipsed“ erklärte die gebürtige Ulmerin 2017 zu einer der 20 weltbesten Gitarristinnen und erhob sie gar in dieselbe Liga wie Joe Satriani oder ihren Entdecker Steve Vai. Dieser holte Yasi als 14-jährige (!) erstmals zu sich auf die Bühne und jammt während seiner Europa-Tourneen noch heute gerne mit ihr. Dabei begeistert die Absolventin des renommierten  „Berklee College of Music“ in Boston ihr Publikum nicht nur mit ihrem exzellenten Gitarrenspiel, sondern auch mit wunderbarem Sound, spannenden Songs und ihrer warmen Altstimme, die sie zwischen den Instrumentalstücken gekonnt einsetzt. Zwei Alben hat Yasi Hofer mittlerweile veröffentlicht, auf das 2014 erschienene Debüt „Yasi“ folgte Anfang 2017 „Faith“, erneut geprägt von Fusion-Rock, der differenzierte Musikstilrichtungen zu einer neuen musikalischen Einheit verbindet. 

Yasi Hofer und Kim Simmonds - da ist gemeinsames Jammen praktisch vorprogrammiert! 

http://www.savoybrown.com/

https://www.yasihofer.com/

Karin Rabhansl Band [D] / Andi Valandi  [D]

23. Mär

Karin Rabhansl Band [D] / Andi Valandi [D]

„Anna Tour“ / „Krautblues“

Fr, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge

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Kraut-Blues-Punk trifft auf Rockermädel: Nach ihrem gefeierten Support-Gig im vergangenen Jahr spielt Karin Rabhansl ein Doppelkonzert mit dem Newcomer-Krautrocker aus der Dresdner Neustadt, Andi Valandi.

Er nennt seinen Stil selbst „dreckschen Blues“. Andi Valandi [voc, guit] ist im Herzen ein Punk und hört doch keinen Punkrock. Er liebt den Blues, macht aber damit was er will, die vielen Blueskonventionen nicht weiter beachtend. Seit ihrer Bandgründung 2015 will er mit seiner Musik etwas Neues in den Blues bringen und irgendwie etwas Besonderes tun. Seine Band mit Keyboarder Frank Dresig und Schlagzeugerin Yvonne Rühle macht den Sound komplett. 

2015 erschien auch ihr erstes Album „Liebe im Underground“. Seitdem spielten die drei mehr als 121 Gigs in Deutschland, der Schweiz und Tschechien und gelten als frisch und unkonventionell Neuentdeckung. Die Mitteldeutsche Zeitung urteilte im Okt 2017: „…unangepasst, ungewöhnlich, uneitel, dafür ehrlich, direkt und frech".

Den zweiten Part des Abends übernimmt ein ringelbestrumpftes Energiebündel aus Niederbayern: Das „Gitarrenmädchen“ (O-Ton) Karin Rabhansl ist nach ihrem gefeierten Erfolg als Support-Gig bei den letzten Bluestagen nun erneut mit ihrer Rockband (Chris Kilgenstein [guit], Basti Braun [b] und Simon Weber [dr])zu Gast. Ob im niederbayerischen Dialekt oder auf Englisch – ihre starke, markante Stimme bildet die feste Klammer um ihren vielseitigen Sound und die eingängigen Nummern, die aus dem Leben erzählen und auf Blues-, Roc-, Punk und auch Elektrowolken daherfliegen. Bunt und laut, drängend und intensiv. Keine Frage: Rabhansl rockt! Und bildet das perfekt-bayerische Doppelkonzert-Pendant zu unserem Bluespunk aus der Dresdner Neustadt.

http://www.karinrabhansl.de

http://www.andivalandi.de/

Maceo Parker [USA] - AUSVERKAUFT

24. Mär

Maceo Parker [USA] - AUSVERKAUFT

„It´s All About Love“ - CD-Präsentation

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Er gilt als der Inbegriff des Funk, sein Saxophonspiel ist mitreißend und unverkennbar und seine Band das knackigste kleine Funk-Orchester der Welt. Man kann gar nicht sagen, was zuerst kam, Funk oder Maceo Parker. Sein Bluestage-Debüt gibt der 75-Jährige mit brandneuem Studioalbum im Gepäck.

Von James Browns funky soul train über George Clintons freaky funk zu Prince – Maceo Parker ist nicht weniger als der rote Faden in der Geschichte des Funk und gilt bis heute als einer der wichtigsten Vertreter seines Genres. Darüber hinaus hat er einer Vielzahl von anderen Musikstilen, von Soul über Jazz zu Rhythm and Blues, seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Mit Sicherheit beherrscht niemand die Art des Altsaxophon-Spiels so wie der Mann aus North Carolina – und vielleicht wird es auch nie wieder so jemanden geben.
Es ist ein bewegtes Leben, auf das der mittlerweile 74-Jährige Weltstar zurückblickt: Geboren 1943 in einer Musikerfamilie, gründet Maceo bald eine eigene Band, bis er 1964 durch seinen Bruder Melvin in die Bläserabteilung der Band von James Brown aufgenommen wird und sich sechs wichtige Jahre später von dem als kapriziös geltenden Chef wieder trennt. Browns Ausruf „Blow your horn, Maceo!“ wurde legendär. Seit den 60ern prägt er die Szene und spielte mit Ray Charles, George Clinton, Bootsy Collins und vielen mehr. Bis heute ist Parkers Schaffensdrang ungebremst, und nach wie vor wird er von jungen Weltstars verehrt. Mit Prince, den Red Hot Chili Peppers, De la Soul oder Dee-Lite stand er in den vergangenen Jahren genauso auf der Bühne wie als feste Größe der WDR-BigBand. Seine Solo-Karriere startete Maceo erst relativ spät – und auch diese bescherte ihm großen Erfolg. In den 90ern veröffentlichte er erfolgreiche Alben wie „Roots Revisited“ und „Life on Planet Groove“, letzteres wurde schnell zur Lieblingsscheibe jedes Funk Fans und pushte Maceos Karriere als Solokünstler beim jungen Publikum. Seither ist er hauptsächlich auf Tour, seine Band, bestehend aus Greg Boyer [trombone], Will Boulware [key], Bruno Speight [guit], Rodney "Skeet" Gurtis [b], Pete Maclean [dr] und Darliene Parker [voc], gilt als „the tightest little funk orchestra on earth“.
„Ich habe das Gefühl, dass es als Künstler meine Aufgabe ist, so viele Orte wie möglich zu besuchen", erklärt Parker auf seiner Website. Für ihn hat Funk das Potenzial, die Menschen zusammen-zubringen. Und da die Bluestage genau das ebenfalls tun, können wir nur noch sagen: „Blow your horn, ‚Maceo!“

„Ich habe überlegt, wie Maceo Parker wohl Charlie Parker spielt. Aber dann habe ich gemerkt, wie viele andere genau das versuchen. Und so habe ich beschlossen, dass Maceo Parker so spielt wie Maceo Parker." (Maceo Parker)

http://maceoparker.com/

Danny Bryant & Big Band [GB]

24. Mär

Danny Bryant & Big Band [GB]

“BIG – European Tour 2018”

Sa, 20.30 Uhr, Schwanensaal

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Neun Jahre ist es her, dass „Britain’s National Blues Treasure“ Danny Bryant seinen Bluestage-Einstand feierte. In der Zwischenzeit hat der Brite den Geheimtipp-Status weit hinter sich gelassen.

„BIG“ ist die Erfüllung eines langgehegten Traums, die eigenen Songs mit einer neunköpfigen Bigband (mitsamt vierköpfiger Bläsersektion) ungeschminkt vor Publikum aufzunehmen. Das Ergebnis ist so fulminant, dass der Mitschnitt sogar mit einem Doppel-Live-Album gefeiert wurde, welches Nr. 1 Amazon Bestseller "Blues"  in Großbritannien, Irland und Deutschland wurde. Auf dem „BIG“-Programm stehen Titel aus seinen letzten drei Studioalben „Hurricane“, „Temperature Rising“ und „Blood Money“, alle umarrangiert für eine größere Band-Besetzung. Zudem feierten auch einige Titel ihre Live-Premiere, wie zum Beispiel der Springsteen-eske Titelsong vom 2014 erschienenen Album „Temperature Rising“. Zusammen mit einigen wenigen Blues-Klassikern wie dem emotionalen „As The Years Go Passing By“ (Otis Rush) ergibt sich eine hochspannende Mischung an Songs. 
Für dieses ganz besondere Konzert haben wir eine neue Bluestage-Location gefunden: den Schwanensaal, direkt am Marktplatz Roth. Feiern wir also zusammen mit Danny Bryant und seinen „BIG“-Musikern Alex Phillips [b], Dave Raeburn [dr), Stevie Watts [key], Marc Raner [guit], Lauren Young [alto sax], Mark Wilkinson [tenor sax], David Maddison [trumpet] und Alex Maddison [trombone] eine weitere Bluestage-Premiere!

„Ich kann ehrlich sagen, dass ich auf dieses Album stolzer bin, als auf alles andere, was ich zuvor gemacht habe.“ (Danny Bryant)

Präsentiert von Gitarre & Bass, Musik, Eclipsed

http://www.dannybryant.com/

Chamber Blues Trio [D]

24. Mär

Chamber Blues Trio [D]

Reinhold Engelhardt, Keili Keilhofer & Budde Thiem

Sa, 20.30 Uhr, Zur Linde

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Kammergroove vom Feinsten: Blues ganz pur nur mit Stimme, Gitarre, Piano präsentiert die NC Brown Blues Band-Auskopplung Chamber Blues Trio von und mit Reinhold Engelhardt, Keili Keilhofer und Budde Thiem.

Sie sind Kult, sie sind eine Institution. Nach hunderten von Auftritten und mehr als 35 Jahren Bühnenerfahrung mit der NC Blues Band büst auch unser Trio um NC Brown Gründer Lead-Sänger Reinhold Engelhardt keinesfalls an Frische ein. Im Gegenteil: Um das Rother Blues-Publikum auf die helleren und längeren Tage einzustimmen präsentieren die drei beim Linden-Wirt Theo ganz smoooth und entspannt Songs wie St. Louis Blues, Worksong, I'm guilty, It ain't necessarily so, Summertime u.v.a. ....Wir freuen uns auf eine fränkische Legende!

Naturally 7 [USA]

25. Mär

Naturally 7 [USA]

„Both Sides Now“ - CD-Präsentation

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Eine Band ohne Band: Gitarren-Virtuosen, Weltklasse-Bassisten und Super–Drummer gehören zum Erfolgsrezept der Rother Bluestage. Auch das Finale der 27. Festival-Ausgabe macht da keine Ausnahme – mit einem kleinen, feinen Unterschied: Diese Band braucht dazu nur ein Instrument, nämlich die menschliche Stimme.

Die sieben New Yorker von Naturally 7 gelten bereits seit vielen Jahren als eine der besten A-cappella-Gruppen der Welt. Der volle Band- und Orchester-Sound, den sie auf der Bühne produzieren, kommt ausschließlich aus ihren Stimmen. „Vocal Play“ nennen Naturally 7 das Imitieren von Drums, Bass, Gitarren, Brass und Keyboards. Spätestens seit ihren drei Welt-Tourneen mit dem kanadischen Superstar Michael Bublé, bei der sie in 25 Ländern vor über 4 Millionen Menschen als ‘Special Guest‘ auftraten, sind sie in der Musikwelt ein Begriff. Ihre musikalischen Partnerschaften, sei es live oder im Studio, reichen von Coldplay, Quincy Jones, Herbie Hancock, Queen, Xavier Naidoo, Sarah Connor, Helene Fischer, Phil Collins, Diana Ross bis eben zu Michael Bublé, mit dem sie bereits vier Duette aufnahmen. 

BOTH SIDES NOW ist das 7. Studio-Album der Band und stellt eine weitere bemerkenswerte Entwicklung der New Yorker-Vokalgruppe dar. Es besticht vor allem durch ihre wunderbaren, von Wärme geprägten Harmonien und Stimmen-Arrangements in Verbindung mit NATURALLY 7’s einzigartigem Talent, den Klang von verschiedenen Instrumenten mit ihrem Mund zu imitieren. Das Album enthält eine Vielzahl von Klassikern, angefangen mit dem von Anton Dvorak beeinflussten „Going Home“, über Englands Hymne „Jerusalem“ zu Roberta Flack’s „The First Time Ever I Saw Your Face“, Sting’s “Shape of my heart“, Paul McCartney’s „Pipes Of Peace“, dem Titel-Song „Both Sides Now“ von Joni Mitchell bis hin zu einer ganz besonderen Version von Adele’s Mega-Hit „Hello“. 

http://www.naturallyseven.com/

Jesper Munk [D]

14. Apr

Jesper Munk [D]

Nachholtermin

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,20 € / AK 30 € / ZAC 22,70 €

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Seit seinem umjubelten Konzert in der Kulturfabrik sind drei Jahre vergangen. Gereift und noch gefestigter in Stimme und Ausdruck präsentiert der Münchner Vollblutmusiker und Wahlberliner Jesper Munk einen Sound irgendwo zwischen retrospektivem und zukunftsweisendem Blues.

Intensiv, echt, kraftvoll: Der charismatische Sänger und Gitarrist lotet seit jeher musikalische Universen aus – ein Prozess, den er im Jahre 2016 mit seiner „Working Title Tour“ live dokumentierte und in Folge mit seinem letzten Album „Claim“, das bei Warner erschien, so eindrucks- wie seelenvoll belegte. Seitdem erweitert er sein Spektrum als Sänger, Songwriter und Gitarrist stets und stetig und formt eigenwillige Songs zwischen Rock, PostPunk, Glam, Folk und Soul, ohne dabei seine Leidenschaft für den archaischen Blues der 1930er- und 1940er-Jahre aus den Augen zu verlieren – zusammengehalten durch Jespers außergewöhnliche, unverkennbare Reibeisenstimme. Denn wenn man Jesper Munk zum ersten Mal singen hört, erweckt der Verstand das Bild eines altgedienten Lebenskünstlers, der seine Zeit mit Whiskey und Tabak verbringt, die Gitarre auf dem Rücken und einem permanenten Glimmstengel im Mundwinkel. Auch wenn der Glimmstengel wirklich sein Markenzeichen ist – so ist Deutsch-Däne erst 25 Jahre alt und erinnert mehr an den jungen David Bowie als an Tom Waits – auch wenn er den Pfaden von Jack White, Gary Clark Jr. Und The Black Keys folgt. Gekonnt mischt er auch gern reife Eigenkompositionen mit Coverversionen von Clint Eastwood, Little Walter, Etta James und Willie Nelson zu einer emotionalen Melange aus Blues, Folk und Soul und probiert sich auch in anderen Formationen – u.a. jüngst mit der Soul-Sängerin Lary. Zu uns kommt er in klassischer Triobesetzung. Und das ist gut so. Jesper Munk – am Besten pur!

www.jespermunk.de