Tedeschi Trucks Band

25. Mär

Tedeschi Trucks Band

LET ME GET BY - European Tour 2017

Sa, 20.00 Uhr, Mehrzweckhalle Roth
Stehplatz VVK 59,40 € / AK 62 € Kein ZAC-Rabatt

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Sie wird immer größer, die Tedeschi Trucks Band – sowohl, was die Zahl ihrer Mitglieder, als auch die ihrer Anhänger betrifft. Wie passend, dass auch die stilistische Bandbreite zwischen fantasievollem Memphis Soul, Electric Rhythm & Blues, Country, Rock und klassischem Songwriting praktisch keine Grenzen kennt.

Im Frühjahr 2017 feiert die Kulturfabrik ihren 25. Geburtstag - folglich wollten und können wir unserem Publikum und uns selbst mit der Tedeschi Trucks Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks ein ganz besonderes Geschenk machen. Dass das erste Bluestage-Konzert der 12-köpfigen Formation, die als eine der virtuosesten und meistrespektierten Gruppen der Welt gilt, in der Mehrzweckhalle stattfinden wird, versteht sich im Hinblick auf die Bandmitgliederzahl und die Größe ihres begeisterten Publikums von selbst. 

Seit ihrer Gründung im Jahr 2010 haben TTB drei Alben veröffentlicht, für ihr Debütalbum Revelator erhielten sie einen GRAMMY, der Rolling Stone feierte es als Meisterwerk. Ihr im bandeigenen „Swamp Raga“-Studio in Florida aufgenommenes 2016er Album Let Me Get By ist ein fesselnder Beleg für ihre künstlerische Weiterentwicklung und steckt darüber hinaus voller Premieren: Nicht nur ist es das erste TTB-Album, das Trucks (der Jüngste und Platz Nr. 16 auf der Rolling Stone"-Liste der "100 Greatest Guitarists of All Time") selbst produziert hat und das erste, für das er und Susan Tedeschi alle Songs innerhalb der TTB-Familie geschrieben haben, es ist außerdem Derek Trucks’ erstes Album seit der Auflösung der Allman Brothers Band, deren Mitglied er 15 Jahre lang gewesen war. “Das höre ich diesem Album an, das Gefühl, dass wir jetzt alles in diese Band investieren”, betont Trucks. Das Besondere sei das Gemeinschaftsgefühl und jedes Mitglied leiste seinen Beitrag zu dem vielschichtigen und abwechslungsreichen Sound der Band; einen Sound, in den sich das Gitarrengenie Derek Trucks vollkommen uneitel einfügt. 

Am 17. März erscheint nun das zweite Livealbum und der allererste Konzertfilm der Band: "Live From The Fox Oakland". Für eine Band, die einen großen Teil des Jahres auf Tour ist, war es besonders wichtig, den richtigen Termin für ihr zweites Livealbum zu finden. Trucks erklärt: “Wir wollten schon lange die Entwicklung der Band dokumentieren und letzten Herbst hatten wir das Gefühl, dass wir in einer großartigen Verfassung waren und alle Register ziehen konnten.“ Die 15 energiegeladenen Tracks, unter denen sich Songs von Let Me Get By genauso wie Interpretationen von Leonard Cohens “Bird on the Wire” und Bobby “Blue” Blands “I Pity the Fool” finden, demonstrieren eindrucksvoll die atemberaubende Liveperformance der 12-köpfigen Band. Auf dem „Derek And The Dominos“-Track “Keep On Growing” steht vor allem Trucks Gitarre mit einem ausgedehnten Solo im Rampenlicht. Ein weiterer unvergesslicher Moment ist der Auftritt von Sarod-Virtuosen Alam Khan beim TTB-Song Song “These Walls”, wenn die Band alle Genregrenzen überwindet und ihre klassischen indischen Einflüsse ans Tageslicht bringt. 

Ob im Studio oder auf der Bühne: TTB stecken voller Energie und Überraschungsmomente und wir sind stolz und glücklich, sie unserem Publikum präsentieren zu dürfen.

Tourneeveranstalter: Shooter Promotions
Präsentiert von: Rocks, Kulturnews, Musix, Guitar

Veranstaltungsort: Mehrzweckhalle, Peter-Henlein-Straße 1, 91154 Roth

http://tedeschitrucksband.com/

Laurence Jones

26. Mär

Laurence Jones

"Take Me High"-Tour 2017

So, 20.00 Uhr, galaxy bar lounge
VVK 22,70 € / AK 24 € / ZAC 18,30 €

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Laurence Jones gilt derzeit als Englands heißester junger Gitarrist und wurde bei den British Blues Awards 2014 UND 2015 als „Young Artist of the Year“ ausgezeichnet.

Spätestens seit seinem Album „What’s It Gonna Be“, das 2015 auf Platz 18 der wichtigsten Alben landete, ist Laurence Jones beinahe pausenlos auf Tournee. Sein nunmehr viertes Studioalbum „Take Me High“ ist die  erste Zusammenarbeit des 24–Jährigen mit dem wohl legendärsten Produzenten der Bluesrock-Szene Mike Vernon (Aufnahmen von den Bluesbreakers With Eric Clapton bis hin zu Bowies Debut 1967). Gemeinsamer Anspruch war dabei, ein Album zu  aufzunehmen, dass die Energie einer Live-Show einfängt. Gemäß dem Ratschlag von Mike Verson „Stell dir vor, du stehst vor tausenden Menschen und gib alles“ spielten Jones und seine Band, bestehend aus Greg Smith [b], Phil Wilson [dr] und Ex-King King-Keyboarder Bennett Holland das Album ganz altmodisch „live“ ein. Das Ergebnis sind die bislang stärksten Songs in Laurence Jones´ Karriere und seine phänomenale Entwicklung als Sänger. Grandiose Gitarren-Riffs untermauern zusätzlich seinen Ruf als herausragenden Gitarristen. „Take Me High“ ist ein weiterer Schritt für einen Künstler, der das Beste des modernen Blues verkörpert, mit zehn neuen Songs, die unbedingt live gehört werden müssen.

http://www.laurencejonesmusic.com/Home.html

"Wo geht's denn hier zum Blues?"

28. Mär

"Wo geht's denn hier zum Blues?"

Ausstellung von und mit Peter Hümmer und Fat Subbie's Bloozeweek

Di, 18.00 Uhr, Kulturfabrik
28. März bis 7. April während der Kulturfabrik-Konzerte und der regulären Öffnungszeiten - Eintritt frei

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„Wo geht’s denn hier zum Blues?“ Unter diesem Motto hat sich Bluesmusiker Peter „Subbie“ Hümmer auf eine Reise in die USA begeben. Das Ergebnis zeigt er in 35 schwarz-weißen Aufnahmen – umrahmt von seinen Erzählungen und musikalischen Beiträgen seiner Band Fat Subbie’s Bloozeweek.

Subbie ist einer der Kulturfabrik-Künstler der ersten Stunde, da er schon zur Eröffnung der Kulturfabrik mit seiner Band aufgetreten ist. Umso mehr freut es uns, dass sich der Bluesmusiker aus Leidenschaft auf seiner Reise in die USA auch fotografisch auf die Suche nach dem Ursprung des Blues gemacht hat. Das Ergebnis sind Aufnahmen von subtilen Stimmungen, detail- und kontrastreich, Porträts, Landschaften und Gesellschaftsskizzen. Die Fotos bilden den idealen Rahmen zu seinem Diavortrag und dem begleitenden Live- Act seiner Band. Ihr Stil: Tanzbarer Swamp-Blues in der Tradition von Muddy Waters, Johnny Winter, Elmore James, T-Bone Walker kombiniert mit rockigen Nummern. 

Joe Louis Walker & Band

28. Mär

Joe Louis Walker & Band

"Everybody Wants a Piece"

Di, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 26 € / AK 28 € / ZAC 21 €

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B.B. King war für ihn wie ein Vater, den Blues brachten seine Eltern von Cleveland, Mississippi, mit an die Westküste: Joe Louis Walker lebt den traditionellen Blues von Howlin‘ Wolf und B.B. King seit seiner Kindheit.

Seine Liebe zur Gitarre entdeckte er mit 14, schon mit 16 versuchte der jetzt in New York lebende Gitarrist, mit der Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nach Jahren in der Bluesszene der Bay Area in San Francisco spielte er in den 1960er Jahren mit Stars wie Steve Miller, Jimi Hendrix, Grateful Dead, Lightnin’ Hopkins, Magic Sam, Earl Hooker, Freddie King, John Lee Hooker, Muddy Waters, Fred McDowell und Lowell Fulson. Ausgebrannt zog sich Walker 1975 für zehn Jahre vom Blues zurück. Der Gospel wurde in dieser Zeit sein Steckenpferd, bis er 1985 zum Blues zurückkehrte. Seitdem veröffentlichte er mehr als 20 Alben und wurde mehrfach mit dem Handy Award und vier Mal mit dem Blues Music Award Winner ausgezeichnet. Sein letztes Album „Everybody Wants a Piece“, im Herbst 2015 bei Provoque erschienen, besticht durch eine feine Mischung aus modernem Blues, Rock, und Gospel. Stimmig und mitreißend – wir freuen uns auf Joe Louis Walker mit seiner eingeschworenen Band Lenny Bradford [b], Byron Cage [dr] und Philipp Young [keys, sax]. 

In Zusammenarbeit mit dem Concertbüro Franken

http://www.joelouiswalker.com/

Mungo Jerry

29. Mär

Mungo Jerry

Tour 2017

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 26 € / AK 28 € / ZAC 21 €

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Das Feeling der 70er Jahre ohne den einprägsamen Sound von MUNGO JERRY? Undenkbar! 2016 brachte die Band im Rahmen ihrer „45 Anniversary Tour In the Summertime“ zurück auf die Bühne. Wir sind bereit für einen Nachschlag.

Der Song, der am häufigsten mit Mungo Jerry und seinem Schöpfer Ray Dorset in Verbindung gebracht wird, ist der weltweite Hit “In the Summertime” – einer der meist gespielten Songs aller Zeiten, mit mittlerweile mehr als 30 Millionen Verkäufen. Rock, Blues, Boogie und Skiffle prägen den unverkennbaren Sound von Mungo Jerry.  In den 70er und 80er Jahren machte sich die Band nicht nur durch Singleerfolge einen Namen, vielmehr überzeugte sie auch durch großartige Liveshows und Festivals, bei denen sie sich die Bühne u.a. mit Jimi Hendrix, Elton John, Rod Stewart, Genesis und Status Quo teilten.
Auf “In the summertime” folgten viele weitere Hitsingles, wie "Lady Rose", “Baby Jump“, “Alright,Alright“, “Michty Man“, “You Don´t Have To Be In The Army To Fight In The War“ oder "Hello Nadine". In den Folgejahren experimentierten Mungo Jerry mit unterschiedlichen Rock- und auch Elektronik-Sounds, ohne dabei die Skiffle- und Blues-Wurzeln vollends zu verleugnen.
In den Achtzigern betätigte sich Dorset mit Erfolg als Produzent für andere Künstler, seine Komposition "Feels Like I'm In Love" feierte in der Disco-Interpretation von Kelly Marie europaweite Erfolge. Doch die Idee MUNGO JERRY stirbt nicht. Ray veröffentlichte unter verschiedenen Namen wie MUNGO JERRY Bluesband weiterhin stilistisch unterschiedlich angelegte Alben, dokumentiert auch in der Zusammenarbeit mit der FLEETWEOOD MAC Legende Peter Green. Das 2011 veröffentlichte "Cool Jesus" besinnt sich musikalisch stark auf die Anfänge der Band. 2016 wurde schließlich eine Doppel CD veröffentlicht, die das Gesamtwerk dieser Band betrachtet.
In erster Linie stehen Mungo Jerry für handgemachte Musik, die geschickt Elemente verschiedenster Musikstile verbindet. Die eingängig, aber nicht oberflächlich konzipierten Songs erhalten insbesondere aufgrund Dorsets Stimme und seinem Mundharmonikaspiel den unverwechselbare Mungo Jerry-Sound.

http://www.mungojerry.com/

Sari Schorr & The Engine Room

29. Mär

Sari Schorr & The Engine Room

"A Force of Nature"

Mi, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge
VVK 21,60 € / AK 23 € / ZAC 17,40 €

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Mit mächtiger Stimme schickt sich die junge New Yorkerin Sari Schorr an, die Bluesrockszene aufzumischen. In Zusammenarbeit mit der britischen Produzentenlegende Mike Vernon hat die Powerfrau aus Brooklyn ein fabelhaftes Debütalbum vorgelegt.

Als der legendäre Produzent Mike Vernon (Fleetwood Mac, John Mayall) 2015 den „Keeping The Blues Alive“-Award erhielt, wurde er Zeuge des Auftritts einer der besten weiblichen Blues Sängerinnen, die er seit Jahren gehört hatte: Sari Schorr. Da Sari bereits eine perfekte Songschreiberin war, schrieb sie die meisten der Tracks auf ihrem Album selbst, bzw. wirkte daran mit. Außerdem sind Walter Trout, Innes Sibun und Oli Brown auf dem Album zu hören. Einige der Songs schrieb sie mit dem Produzenten/Komponisten Henning Gehrke (u.a. Udo Lindenberg) in Deutschland. „A Force of Nature“ liefert hart getriebenen Blues-Rock, der beeinflusst wurde von der 60er Blues-Bewegung in Großbritannien.

Sari, eine ausgebildete Opernsängerin, bringt den Mix aus Blues, Rock und Soul durch ihre greifbaren Melodien und poetischen Texte besonders zur Geltung. Durch jahrelanges touren mit u.a. Popa Chubby und Joe Louis Walker, konnte Sari sich einen Namen in der Blueswelt machen. Zudem wurde sie vor kurzem in die „New York Blues Hall of Fame“ aufgenommen. Bisheriger Höhepunkt ihres kometenhaften Aufstiegs: Anfang 2016 stand sie neben Eric Burdon, Buddy Guy, Edgar Winter und Walter Trout in der New Yorker Carnegie Hall auf der Bühne. In Roth ist sie zusammen mit ihrer Band The Engine Room, bestehend aus Ex-Robert Plant-Gitarrist Innes Sibun [guit], Anders Olinder [key], Mike Hellier [dr] und Kevin Jeffries zu erleben.

„Sari Schorr ist der Inbegriff dessen, was das Beste des Blues und darüber hinaus zu bieten hat. Sari ist definitiv die nächste große Blues Diva, die durch die Szene fegen wird.“ (DAVE FIELDS für BIG CITY RHYTHM & BLUES MAGAZINE)

http://sarischorr.com/

Pristine

30. Mär

Pristine

"Reboot"

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 24,90 € / AK 27 € / ZAC 20 €

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Tromsø, im Norden Norwegen und der Blues. Ein Widerspruch? Mitnichten. Pristine ist genauso ungezähmt und wild wie die Natur in ihrem Heimatland – allen voran Heidi Solheim, die mit wilden, roten Haaren und ihrer gesanglichen Power alle vom Hocker reißen wird.

Pristine, das sind fünf junge Musiker aus Norwegen, die sich um die alleinige Songschreiberin und Bandchefin Heidi geschart und sich dem psychedelischen Blues-Rock verschrieben haben. Im vergangenen Jahr als Vorband der BluesPills eroberten sie die Herzen des Publikums im Sturm, sodass es der Hauptact nicht leicht hatte. Jetzt dürfen sie sich ganz alleine austoben und die Bühne der KUFA rocken. Seit 2005 veröffentlichte Heidi 11 Platten, mit ihrer Band Pristine kam im vergangenen Jahr mit „Reboot“ das dritte heraus. Das Programm lebt neben seinem Songwriting von einem ungewöhnlichen Sound voller Leidenschaft und Energie, fernab jeglichen Produktionsfirlefanz‘. Dafür sorgen Espen Elverum Jakobsen [guit], Åsmund Wilter Eriksson [b], Kim Karlsen [dr], Anders Oskal [org, keys] and Benjamin Mørk.

http://www.pristinemusicproduction.com/

Ruby Turner / Ami Warning

31. Mär

Ruby Turner / Ami Warning

“All that I am” / “Seasons” - Doppelkonzert

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 33 € / ZAC 26 €

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Newcomer trifft auf R&B-Queen: Ruby Turner bringt mit ihrer Erfahrung aus einer jahrzehntelangen Karriere geballte Live-Präsenz auf die Bühne, die junge Deutsche Ami Warning stellt dem ihre außergewöhnliche Intensivität gegenüber.

Ruby Turner ist zweifellos eine der bekanntesten R&B-Sängerinnen Großbritanniens. Ihre musikalische Karriere begann die Sängerin mit jamaikanischen Wurzeln bei Alexis Korner, seitdem arbeitete sie mit vielen internationalen Stars zusammen, darunter Steve Winwood, Mick Jagger und Jools Holland (mit dem sie vor ihrem Bluestage-Konzert auf ausgedehnte Europa-Tournee geht). So ist Ruby unter anderem auf den Hit-Alben „Labor of Love“ von UB40 und „From Luxury to Heartache“ von Culture Club zu hören. 1986 erschien ihr Debütalbum „Women Hold Up Half the Sky“, die Single „It’s Gonna Be Alright“ aus dem Album „Paradise“ schaffte es 1990 sogar auf Platz 1 der US-R&B-Charts. Daneben agiert Ruby Turner auch als Songwriterin für andere Künstler, sowie als Schauspielerin (u. a. in der britischen Komödie „Tatsächlich…Liebe“). Klassiker wie „I´d rather go blind“, “If you´re ready” und “Stay with me baby” finden sich nach wie vor in ihrem Live-Repertoire. 
Eine ganz besondere Ehrung wurde ihr übrigens 2012 zuteil, als Ruby Turner zusammen mit Jools Holland beim 60. Thron-Jubiläum der Queen neben Paul McCartney, Elton John, Robbie Williams, Kylie Minogue, Tom Jones, Shirley Bassey, Annie Lennox, Cliff Richard und vielen mehr vor dem Buckingham Palace auf der Bühne stand. 
Die Bühne der Rother Kulturfabrik ist zwar etwas kleiner, aber unser Publikum dafür mindestens genauso begeisterungsfähig.

Den ersten Teil des Abends bestreitet eine blutjunge Deutsche: Ami Warnings Stimme ist etwas Besonderes; weil sie so vieles gleichzeitig ist: sie klingt rau und sanft, stark und zerbrechlich. Wenn man Ami begegnet, sieht man zunächst ein junges Mädchen, das gerade die Welt entdeckt. Hört man dann ihre Songs, spürt man eine kraftvolle Tiefe, die manch einer sein ganzes Leben lang nicht erreicht. Bei ihrer Performance erlebt man eine junge Frau, die sich mitteilt, weil sie es muss. Diese Dringlichkeit spürt man: Amis Musik hat keinen Moment lang etwas Unverbindliches. Ein Genre? Nicht nötig. Die Besetzung ihrer kleinen Band – Gitarre, Bass, Schlagzeug – zwingt sie nicht, sich festzunageln. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Part of me“ 2014 wurde Ami von den Feuilletons als eine der vielversprechendsten Newcomerinnen Deutschlands gehandelt. In den vergangenen zwei Jahren ist sie weiter gereift, beim Hören des neuen Albums „Seasons“ spürt man, dass Ami an einem anderen Punkt ihres Lebens angekommen ist. Die neuen Songs sind oft intensiv tanzbar, mit hypnotischen Beats, bei denen man nicht stillhalten kann. Dem gegenüber stehen soulige Balladen und entspannte Stücke mit leichter Reggae-Lässigkeit. „Seasons“ ist rund, es zeigt die Gefühle, die jeder kennt. Ami singt aus dem Herzen, mehr denn je.

www.rubyturner.com

www.ami-music.de

Ben Granfelt Band

31. Mär

Ben Granfelt Band

"Another Day"-Tour 2017

Fr, 20.30 Uhr, galaxy bar lounge
VVK 21,60 € / AK 23 € / ZAC 17,40 €

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Die Finnen kommen: Ben Granfelt & Band stehen für satten wie melodiebewussten Bluesrock. Jetzt geht das Powertrio auf Europa-Tournee und macht auch zu uns einen Abstecher.

Auf ihrer Finnland-Tour 2016 sorgte die Ben Granfelt Band bei den Fans für wahre Begeisterungsstürme. Kein Wunder, denn der finnische Ausnahme-Gitarrist ist ein wahrer Tausendsassa: 13 eigene Alben hat Ben Granfelt bislang veröffentlicht, darunter das Instrumental-Meisterwerk „Melodic Relief“ (Bluesnews attestiert: „Der Name Granfelt steht für die Fähigkeit, Instrumentals wie Songs zu behandeln und nicht für gitarristische Selbstdarstellung zu missbrauchen“), das 2014er Album „Handmade“, voll von einschlagendem Rock, packenden Gitarren-Balladen, mitreißendem Blues und einem Hauch von Progressive Rock und Fusion, und der erst kürzlich veröffentlichten Compilation Box „Time flies, when you´re playing the guitar“. Daneben war Granfelt jahrelang mit den Kultbands Wishbone Ash und Leningrad Cowboys weltweit unterwegs. Wieder in Powertrio-Besetzung mit seinen alten Band-Kumpanen Miri Miettinen an den Drums und John „Groovemeister“ Vihervä am Bass zu touren, führt den mittlerweile 53-Jährigen zurück zu seinen Wurzeln. „Playing live makes you feel alive“ aus dem Song „Confession Time“ ist genau das Motto, das sich die Ben Granfelt Band auf wehende Fahnen geschrieben hat. Wir dürfen auf ihren ersten Gig in Roth gespannt sein. 

http://www.bengranfelt.com/page.html

Wellbad / Jimmy Cornett & The Deadmen

01. Apr

Wellbad / Jimmy Cornett & The Deadmen

"Memphis Days Tour"/"Stand Up 'n Dance Tour" - Doppelkonzert

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 32 € / AK 33 € / ZAC 26 €

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Zwei Männer, zwei Hammer-Stimmen; und dazu zwei sensationelle Bands: Heute treffen die Stars von morgen der deutschen Bluesszene aufeinander. Wellbad, das ist aufs Wesentliche reduzierter Blues, der dadurch wild und ungebändigt daher kommt. Jimmy Cornett steht für power- und druckvollen Southern-Bluesrock aus der Biker-Szene.

Wellbad kommt von Welbat. So heißt Bandleader, Sänger und Gitarrist Daniel Welbat, der mit seinen Mannen Simon Andresen [keys], Stefan Reich [b], Lennard Eggers [guit], Basti Meyer [dr] und special guest Joachim Refardt [trumpet, keys] die German Blues Challenge gewann und am größten Blueswettbewerb in Memphis teilnahm. Großartigen Kritiken zu ihrer zweiten CD und diverse Primetime-TV Auftritten (ARD, ZDF, NDR, WDR, 3sat) gingen dem voraus. Sein Markenzeichen: eine markante Kratzstimme so staubtrocken wie der Boden im Death Valley. Die Atmosphäre seiner Songs erinnert an Filmszenen von Jim Jarmusch oder Quentin Tarantino. Der 27-jährige Hamburger Sänger ist im normalen Leben noch als Filmmusikkomponist und Synchronsprecher tätig und mischt derzeit die Szene auf, ist live ein leidenschaftliches Powerpaket und hinterlässt, wo er auch hin kommt, beeindruckte Kritiker und begeistertes Publikum. Jüngst spielte die Band im legendären Sun Studio (B.B. King, Elvis Presley) ihre neuen Songs für ihre „Memphis Days Tour“ ein.

 

Man sollte sich nicht auf die falsche Fährte locken lassen: Nein - Jimmy Cornett & The Deadmen machen keinen Rockabilly! Ihre Songs und Texte sind so vielschichtig wie das Leben und doch gibt es einen gemeinsamen Nenner: Es ist der Blues- und Southern Rock, der Sänger Jimmy und seine Deadmen kennzeichnet. Geboren in den 80ern im Nirgendwo des Weserberglandes, ließ er sich schon in jungen Jahren von Legenden wie Richie Havens, John Lee Hooker, Chuck Berry, Elvis oder Johnny Cash beeinflussen. Inzwischen hat er in sämtlichen Clubs der Republik, auf Biker- und Harley-Treffs und im legendären Viper Room in Los Angeles gespielt. Und wirklich! Seine Stimme, die manchmal an Elvis erinnert, und seine Musik transportieren das Freiheitsgefühl der Bikerszene wie keine andere Band. Rassige Riffs, knorrige Grooves, druckvoll, temporeich gespielt von und mit Kontrabassisten Frank Jäger und Leadgitarrist Dennis Adamus. Ein atemloser Beat, der den Puls in die Höhe treibt und körperlich spürbar ist. Ihr jüngstes, drittes Album kommt im Laufe 2017 heraus, für die jetzige Tour lassen Jimmy und Mannen schon mal einen Kracher raus: Dr. Jekyll & Mr. Hide. Wow!

www.wellbad.de

www.jimmy-cornett.de

A Pocketful of Blues

01. Apr

A Pocketful of Blues

"20 Jahre Pocketful of Blues"

Sa, 20.00 Uhr, Zur Linde
VVK 16,50 € / AK 18 € / ZAC 13,40 €

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Als „Querhörer und Schrägdenker“ bezeichneten einst die Nürnberger Nachrichten die Musiker aus dem Raum Nürnberg, die heuer ihr 20jähriges Bandbestehen gebührend feiern.

Sie gelten als eine der bekanntesten und alteingesessensten Bluesbands der Region mit einem energiegeladenen Schmuckstück als Frontfrau, deren Namen eine Verheißung ist: „Chrissie the Cat“. 20 Jahre A Pocketful of Blues – das heißt 20 Jahre Liebe zum Blues in seiner ganzen stilistischen Vielfalt, von rockigen Songs bis hin zu feinen Balladen, 20 Jahre Songwriting über witzige und nachdenkliche Momente des Lebens, 20 Jahre Partymachen und die Kunst des Scheiterns. Vier CDs veröffentlichten seitdem Sängerin und Bluesharmonica-Spielerin Christine v. Bieren, Gitarrist Peter Pelnzer, Bassist Jonny Pickl und Drummer Horst Faigle. Regional, „erzfränggisch“ (plärrer) und dabei überregional unterwegs – die Nürnberger haben sich bei Tourneen und Auftritten wie beim Chicago Bluesfestival, Bluesfestival Triest, SWF Blues- Festival, Dresden Blues-Festival etc. längst einen Namen gemacht. Endlich kommen sie zum Heimspiel zu uns!

http://www.apocketfulofblues.de/

Bettye LaVette

02. Apr

Bettye LaVette

"And still I rise" - Abschlusskonzert

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 36,30 € / AK 39 € / ZAC 29,30 €

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Von ihren Fans wird sie „Lady des Soul“ genannt - sie selbst sieht sich einfach nur als jemand, der Rhythm ’n` Blues singt. „Das ist, was ich bin, Baby!“, sagt Bettye LaVette. Wir laden zum großen Finale mit einer echten „Grande Dame“!

Bettye LaVette, 70 Jahre jung, ungemein zierlich und dabei mit einer Power für drei gesegnet, besitzt eine der ausdrucksstärksten und emotionalsten Stimmen im Soul, die wie guter Wein mit den Jahren immer noch besser geworden ist. Nach vielen Höhen und Tiefen in ihrer 54-jährigen Karriere wurde sie für ihre jüngsten Alben gefeiert und mit Preisen überhäuft. Nach zwei Grammy-nominierten Alben - durch ihre fantastische 2010er CD „Interpretations“ wurden auch wir auf sie aufmerksam - meldete sich sie sich Anfang 2015 mit dem von Joe Henry produzierten Album „Worthy“ zurück und wurde für einen weiteren Grammy nominiert. Darauf interpretierte sie kongenial Songs bekannter Größen wie Mick Jagger, Keith Richards, Bob Dylan, John Lennon oder Paul McCartney.

Bettyes Stimme beinhaltet das ganze Spektrum von sanft bis wild. Stolz und Verzweiflung liegen nahe beieinander, überlagern sich zuweilen. Ihr raues Organ, dessen bitterer Grundton im weiblichen Soulgesang einzigartig ist, gerät in Glut, bricht dazwischen unvermittelt ab, als hätte das harte Leben Kerben in ihren Stimmbändern hinterlassen.

Die Sängerin aus der Automobil-Metropole Detroit greift auf ein reiches Repertoire aus Blues- und Soul-Songs zurück. Ihre nähere Heimatregion und der dort entstandene Motown-Sound der 1960er waren sicher der passende Platz für die Wiege einer zukünftigen Soul-Diva. Jedoch folgt sie, wie etwa mit „Nights In White Satin“, nicht nur ihrer persönlichen Vorliebe für Soul & Blues, sie findet auch Platz für Covers von Stücken von Pink Floyd („wish you were here“) oder Led Zeppelin („all of my love“ entstand nach Robert Plants Einladung, ihn 2010 auf seiner Tour zu supporten). Kein Wunder, dass „Worthy“-Produzent Joe Henry über sie sagte: "In jedem Song findet Bettye den Faden, mit dem sie ihn zunächst auftrennen kann. Dann näht sie alles wieder zusammen, bis die Geschichte jedes Songs auf wundersame Weise auch ihre eigene erzählt. `Worthy´ ist die herausragende Errungenschaft einer einzigartig talentierten Künstlerin."
Eine große Stunde schlug der Sängerin 2009, als sie gemeinsam mit John Bon Jovi zu Barack Obamas Amtseinführung die Hymne der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung „a change is gonna come“ vor mehr als 400.000 Menschen sang.
Die Zeiten ändern sich leider auch zum Schlechten – doch Bettye LaVette bleibt standhaft und proklamiert: „And still I rise“. Wir fühlen uns geehrt, mit dieser großartigen Persönlichkeit unser Festival beschließen zu dürfen.

„Bettye LaVette now rivals Aretha Franklin as this generation´s most vital soul singer.“ (The New York Times)

"Like all voices, mine has changed over the years. I'd like to think that the change has to do with wisdom. I'm far more selective about what songs I'll sing. If I can't re-sculpt them and, in many instances actually reinvent them to be part of my story, I can't make them come to life." (Bettye LaVette)

 

Foto-Copyright: Clay Patrick McBride

 

http://www.bettyelavette.com/