Hot Boogie Chillun

21. Mär

Hot Boogie Chillun

mit Sascha Vollmer von The BossHoss

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
Stehplatz: VVK € 34,10 / AK € 36 Sitzplatz: VVK € 42,90 / AK € 44 freie Platzwahl vom ZAC-Rabatt ausgenommen

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Wie viele gute Gründe braucht man eigentlich, um es so richtig krachen zu lassen? Hot Boogie Chillun, geliebtes Sideproject von The BossHoss-Frontman Sascha Vollmer, liefert dafür mehr als genug und vespricht zur Eröffnung des Festivals authentische, handgemachte Rock`n`Roll-Power - vom Blues beseelt.

John Lee Hookers Blues-Hymne „Boogie Chillun“ stand Pate für den Bandnamen von Sascha Vollmers allererster, bereits 1992 gegründeter Combo, deren Songs aus schnellem Blues, schneidigem Gitarrensound und Einflüssen aus der frühen Punk-Ära der 60er bestehen. Den Blues hat Vollmer als Fan von John Lee Hooker im Blut, soviel steht mal fest. Das hat der Musiker und Produzent als musikalisches Mastermind von The BossHoss in seiner bisherigen Karriere eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Weil sich The Boss Hoss seit ihrer Gründung vor knapp dreizehn Jahren als eine der erfolgreichsten und beliebtesten deutschen Formationen in den Olymp der Rockmusik gespielt hat, lag Saschas andere Band Hot Boogie Chillun viele Jahre lang auf Eis – aber blieb die ganze Zeit eine Herzenssache.
Kurzer Rückblick: 1998 zogen Sascha Vollmer [voc, guit] und Roberto Bangrazi [dr] nach Berlin, holten sich Michael Frick [b] dazu und bauten sich mit ihrem roughen Uptempo-Mix aus Blues, Rockabilly, 60s Rock und einem Schuss Underground-Trash eine riesige Fanbase weit über Europa hinaus auf. In der Folgezeit erspielten sich Hot Boogie Chillun durch Singles wie „I Wanna“, „Send Me Your Love“ oder das zur Rockabilly-Version umgebaute Highspeed-Cover des Fleetwood Mac-Klassikers „Oh Well“ einen globalen Underground-Kultstatus. Der 2005 veröffentlichte Longplayer „15 Reasons To Rock`n`Roll“ schlug seinerzeit in der Szene ein wie eine Bombe und bescherte dem Trio euphorisch abgefeierte Touren durch Europa und die USA mit ausverkauften Shows in London, Mailand, Barcelona, New York, Los Angeles, Oslo, Helsinki, Paris und vielen anderen Städten. Wegen des gleichzeitig einsetzenden, unerwarteten Erfolgs mit The BossHoss entschied sich das Trio schweren Herzens, Hot Boogie Chillun aus Zeitgründen vorerst auf Eis zu legen. „Wir sprechen schon seit Ewigkeiten davon, die Band für eine Weile zu reaktivieren und das Album als überarbeitete Neuauflage zu veröffentlichen. Bisher kam uns immer etwas dazwischen, aber jetzt ist die Zeit endlich reif!“ so Sascha kurz vor dem Erscheinen der 2018 liebevoll entstaubten, remixten, remasterten und um drei exklusive Bonustracks erweiterte Re-Release-Fassung.
„Die Songs sind einfach viel zu schade, um sie in der Schublade verschimmeln zu lassen und den Fans vorzuenthalten, die damals keine Gelegenheit hatten, Hot Boogie Chillun kennenzulernen. Ich war schon als Kind riesiger Elvis-Fan und habe mich dann langsam auch für die Künstler aus seinem Dunstkreis, wie den Bands auf
dem legendären Sun Records-Label in Memphis, die stark vom Blues inspiriert waren interessiert, deren Musik heute als eine Art Blaupause für den Rock gilt. Ich habe das alles in mich aufgesaugt und später in der Musik von Hot Boogie Chillun verarbeitet. Ich freue mich, diese Faszination heute weitergeben zu können. Wir haben die Original-Tracks ein wenig überarbeitet, ohne ihnen ihren spröden Charakter zu rauben. Und auch die drei neuen Songs fügen sich nahtlos in den Sound ein.“
Wir freuen uns sehr, dass sich nun auch Sascha Vollmer mit seiner Band Hot Boogie Chillun in den Kanon der großartigen Bluestage-Headliner einreiht.



https://hot-boogie-chillun.com/

Kinga Glyk

22. Mär

Kinga Glyk

"Feelings" - CD-Präsentation

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 33 € / AK 35 € / ZAC 26,60 €

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Diese starke junge Frau katapultiert mit ihrer frischen, unverbrauchten Art und ihrer geballten jugendlichen Power den Jazz in eine neue Umlaufbahn: Kinga G?yk.

Wenn es Schlagzeilen in der Funk- und Jazzszene der letzten zwei Jahre gab, dann hat sie Kinga G?yk (Jahrgang 1997) gemacht. Hochtalentiert und ganz in ihrem Element sorgt die Bass-Musikerin mit unvorstellbaren Klickzahlen ihres „Tears in Heaven“-Videos für Furore. Innerhalb kürzester Zeit berichteten viele Fernsehstationen über die 20jährige Bassistin aus Polen, die Magazine wollten ihre Story, Fachblätter rissen sich um sie. Aus dem Liebling der Sozialen Medien wurde schnell ein Bühnenliebling. Kinga G?yk spielt mittlerweile überall in Europa und kann auf über 100 Konzerte zurückblicken. Kein Wunder, dass ihr erstes Album „Dream“ hieß und bei einem Major Label erschienen ist. Doch obwohl ihr Start in die Musikkarriere kometenhaft von statten ging, hört man doch in ihrem Spiel, dass ihr ganzes Leben inmitten einer hochmusikalischen Familie durch Musik geprägt wurde. Ihr Vater ist der Vibraphonisten Irek G?yk, und schon früh trat Kinga mit ihm und dem Bruder in der Familienband auf.
Gerade ist bei Warner Music ihr neues Album „Feelings“ erschienen, getränkt von Blues, Funk, Soul und Jazz und auf dem sie mit nahezu irrwitzigem Bass-Slapping alles übertrifft, was man bisher von ihr kannte. Auf der Bühne ist es Zeit, große Gefühle und den Spaß am Spiel zu zeigen. Dort strahlt Kinga G?yk Natürlichkeit aus, wenn sie tief in ihrer Musik versinkt, ihr Publikum damit verzaubert und genauso die Funken sprühen lässt.

http://kingaglyk.pl/

San2 & his Soul Patrol

25. Mär

San2 & his Soul Patrol

"The Rescue"

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK € 24,90 / AK € 26 / ZAC € 20

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Ein Soulman auf seiner Mission: Der begnadete Rhythm&Blues-Sänger San2 katapultiert mit seiner Soul Patrol die schwarze Musik der 1960/70er-Jahre ins 21. Jahrhundert.

San2 schreibt Songs, die er selbst gerne auf einer Party hören möchte. Vollkommen frei, ungezwungen und mühelos verbindet er Altes mit Neuem. Alles Retro-Anmutende wird gleich wieder ins Hier und Jetzt befördert. Und nur einen Augenblick später findet man sich schon in einem anderen Soundjahrzehnt wieder. Der charismatische Münchner gehört darüber hinaus zu den besten Bluesharp-Spielern Europas, und wenn er die Bühne betritt, dann immer auch als Entertainer. Neben zahlreichen Radio- und Fernsehauftritten wurden San2 & His Soul Patrol als Vorband von Weltstar Jamie Cullum einem größeren Publikum bekannt. „The Rescue“ wurde von Geoff Gascoyne produziert, der bereits für Alben von Gregory Porter oder auch Jamie Cullum verantwortlich zeichnete. Klassische Bläsersätze werden mit einem stilechten Juno-60-Synthesizer ersetzt, Bluesharp und Gitarre spielen energiegeladene Unisono Riffs auf abgefahrene Boogie Rhythmen, dazwischen gibt es hingebungsvolle Balladen.
Live sind San2 & his Soul Patrol, bestehend aus Sebastian Schwarzenberger [guit], Matthias Bublath [p, org, synth], Sebastian Giek [b] und Peter Oscar Kraus [dr], eine Klasse für sich. Viel besser geht es nicht.

http://san2.de/

Norbert Schneider & Band

26. Mär

Norbert Schneider & Band

„So wie´s is” - CD-Präsentation

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 33 € / AK 35 € / ZAC 26,60 €

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„Einer der besten Liveacts Österreichs“, meint das Hitradio Ö3 über den Wiener Norbert Schneider, der den Vienna Blues Award und wiederholt den Amadeus in der Kategorie „Blues“ gewann. Der Sänger und Gitarrist gibt der Individualität den Vorzug – aber mit großer Band. Inklusive Bläser, Keyboard und Orgel zelebriert er den Blues und alles Artverwandte. Und das im Wiener Dialekt.

Norbert Schneider gehört mit seiner drei Oktaven umfassenden Stimme zu den vielseitigsten Sängern und Musikern, die Österreich zu bieten hat. Obwohl er jahrelang in der Blues-Szene unterwegs war, sprengte er schon immer sämtliche Schubladen, in die er gesteckt wurde. Auch auf seinem neuen Album „So wie´s is“ nimmt sich der vielfach Ausgezeichnete die Freiheit, die Genrevielfalt zu feiern, ohne dabei als undefinierbares „Von-allem-a-bissl-was“ daherzukommen. Nach seinem aufsehenerregenden und mit Gold ausgezeichneten Album „Neuaufnahme - eine Hommage an Georg Danzer“ widmet er sich nun wieder ganz dem eigenen musikalischen Schaffen. Es swingt, es groovt, es kommen ebenso Folk- wie Country-Elemente vor. Der Blues kommt zu Besuch, eine messerscharfe Brass-Sektion tanzt mit der Seele im Gänserndorfer Motown-Mix. Seine Geschichten handeln von einfachen Begebenheiten, er besingt Haushaltsunfälle - wie die Auswirkung eines Küchenbrandes auf die Partnerschaft. Er singt über die Liebe wie es weiland der große Qualtinger stilistisch wie musikalisch vorexerziert hat, und er erzählt über das Scheitern derselben. Dazu macht Schneider auch einen Streifzug durch Einflüsse und Stile, die ihn im Laufe seiner über 20-jährigen Bühnenkarriere berührt haben. Und natürlich darf das ein oder andere Lieblingslied aus den vergangenen Alben nicht fehlen. Live in der Kulturfabrik begleitet ihn seine fulminante Band um Georg Buxhofer [b], Dominik Fuss [tr], Florian Fuss [sax], Philip Pflamitzer [dr], Georg Schrattenholzer [pos], Christian Steinkogler [guit] und Maximilian Tschida [p, org].

https://norbertschneider-music.com/

Aynsley Lister / Samantha Fish

27. Mär

Aynsley Lister / Samantha Fish

"Tour 2020" / „Kill or be kind“

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 33 € / AK 35 € / ZAC 26,60 €

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Er ist mit seinem nunmehr vierten Rother Auftritt absoluter Bluestage-Profi – sie schickt sich mit ihrem zweiten Bluestage-Gig an, es ihm gleich zu tun: Mit Aynsley Lister und Samantha Fish teilen sich zwei großartige Gitarristen, Sänger und Songwriter des Bluesrock die Kufa-Bühne.

Aynsley Lister muss man nach sieben Studioalben, drei Live-Alben und regelmäßigen, ausverkauften Tourneen nicht mehr groß vorstellen. Der britische Gitarrist, Sänger und Songwriter hat sich in der Bluesrock-Szene in den letzten 18 Jahren einen exzellenten Ruf erspielt. Dem Bluestage-Publikum ist er nach seinem Debüt 1999 und den beiden weiteren großartigen Festival-Gastspielen über die Jahre mehr als vertraut. Sein letztes Studioalbum „Eyes Wide Open“ war ein wunderbares, kühnes und eingängiges Album zeitgenössischen Blues-Rocks, mit dem der 43-Jährige sowohl seine Fans begeisterte, als auch neues Publikum dazugewinnen konnte. „Für mich muss Musik nicht perfekt sein. Sie soll dich packen und bewegen, sowohl emotional als auch körperlich; sie muss sich mit dir verbinden“ so der Musiker. Momentan arbeitet Aynsley an seinem neuen Album, das Ende des Jahres erscheinen soll. Er selbst sagt dazu: "Ich bin gerade in einer sehr kreativen Phase, also werden wir in den kommenden Shows bestimmt Teile des neuen Material vorstellen.“ Die Bühne teilt er sich dabei mit Jono Martin [b], Boneto Dryden [dr] und Andy Price [key].

Samantha Fish hat sich seit ihrem Karrierestart 2009 einen exzellenten Ruf als charismatische Sängerin, Gitarristin und Songwriterin und kraftvolle Live-Künstlerin erspielt. Selbst die altehrwürdige The New York Times ist voll des Lobes. Die Bluestage beehrte sie erstmals 2016 in einem umjubelten Doppelkonzert mit Royal Southern Brotherhood um ihren Mentor Mike Zito. Ihre Alben wurden von Kritikern und Fans gleichzeitig gefeiert; womit einmal wieder bewiesen wäre, wie ein ruheloser kreativer Geist konstant in neue und aufregende musikalische Richtungen führen kann. So zu hören auf ihrem neuen Album „Kill Or Be Kind“, auf dem die 30-Jährige aus Kansas City ganz ungeniert und selbstverständlich mit dem traditionellem Blues ihrer Heimat flirtet, dabei aber die Grenzen des Genres hin zu ihrem ganz eigenen, unverkennbaren Sound verschiebt, von Soul über County bis Rockabilly und Blues Rock. Auf der einen Seite unterstreichen die neuen Eigenkompositionen ihr Talent für klassisches Americana-Songwriting. Auf der anderen Seite hat Samantha Fish die Kompetenz des Coverns verinnerlicht.
Wenn es nach ihr geht, dann ist ihre musikalische Zukunft offen: „Als Muddy Waters und Howlin’ Wolf bekannt wurden, klang ihre Musik wie nichts aus der Vergangenheit des Blues. Man sollte diese Art von Antrieb und Mut beibehalten.“
Nach Roth kommt sie mit Christopher Alexander [b], Scott Graves [dr], Philip Breen [key] und Nicholas Mrozinski [key].

www.samanthafish.com

www.aynsleylister.co.uk

Yasi Hofer / Ryan McGarvey

28. Mär

Yasi Hofer / Ryan McGarvey

Bluestage-Doppelkonzert

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 28,20 € / AK 30 € / ZAC 22,70

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Was für ein Doppel! Steve-Vai-Protegé Yasi Hofer spielt schon jetzt in einer Liga mit den ganz Großen, und Crossroads-Gewinner Ryan McGarvey kreiert Blues-Sounds mit unerwarteten Strukturen und einzigartigen Melodien.

Yasi Hofer, 25jährige Ausnahmegitarristin aus Ulm, kehrt nach ihrem umjubelten Auftritt vor zwei Jahren mit ihrem dritten Album „Freedom“ in die Kulturfabrik zurück. Bereits ihre ersten Alben „Yasi“ und „Faith“ wurden von der Musikfachpresse bestens rezensiert. Darüber hinaus teilt die Absolventin des Berklee College of Music in Boston die Bühne mit den Who is Who der Gitarristen. Mit Steve Vai, der Yasi als 14-jähriges Ausnahmetalent entdeckte, ist sie seit Jahren regelmäßig auf dessen Europatourneen mit von der Partie. Die neue Scheibe „Freedom“, teilweise instrumental, teils auch von ihr gesungen und eingespielt mit Steffen Knauss am Bass und Christoph Scherer an den Drums, klingt ehrlich, ausgereift und konzentriert sich aufs Wesentliche: erdige Gitarrenriffs und gefühlvoll komponierte Songs.

Der 33-jährige Gitarrist, Sänger und Songwriter Ryan McGarvey aus Albuquerque, New Mexico, legte den Grundstein für seine Karriere 2010, als er von Eric Clapton eingeladen wurde, um bei dessen Crossroads Guitar Festival in Chicago aufzutreten – und prompt den Wettbewerb gewann. Es folgten diverse Auszeichnungen: Bestes neues Talent 2013 (Guitar Player Magazine); Bester Gitarrist 2014 + 2016 (European Blues Awards); Bester Solo/Akustik 2017 (European Blues Awards). Seit Jahren wird Ryan McGarvey bei Polls ganz vorne angeführt. Mittlerweile stand er mit den ganz Großen auf der Bühne, von Eric Clapton über Derek Trucks bis Joe Bonamassa. Von letzterem wurde er eingeladen, an dessen „Keeping the Blues alive at Sea“ teilzunehmen, gefolgt von Ryans zweitem, erneut umjubelten Auftritt bei Clapton`s Crossroads Guitar Festival im letzten September. Live mit seiner Band entwickelt Ryan McGarvey eine Schubkraft, die man nicht nur hört, sondern auch spürt.
Yasi Hofer und Ryan McGarvey – nicht nur für alle Gitarrenliebhaber ein absolutes Muss.

 "I first met Ryan in 2006 and was very impressed…To watch him grow as an artist and to hear his name mentioned to me as much as it has is a testament to his hard work and skill." (Joe Bonamassa)

www.yasihofer.com

ryanmcgarvey.com

Eric Bibb

29. Mär

Eric Bibb

"Global Griot" - Abschlusskonzert

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik
VVK 33 € / AK 35 € / ZAC 26,60 €

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Er habe eine Stimme, für die es sich zu sterben lohne, so urteilt The New York Times. Das Lob gilt Eric Bibb, einem der einflussreichen Bluesmusiker weltweit.

Ein Konzert von Eric Bibb ist mehr als nur gute Unterhaltung. Seine Songs und seine Präsenz rühren an etwas, das im Dröhnen des popmusikalischen Alltagsgeschäfts verloren gegangen ist: die spirituelle Dimension der Musik. Die Karriere des 1951 geborenen Sängers und Gitarristen begann im Alter von sieben Jahren, als er - geprägt von der Musikalität seines Vaters Leon Bibb und seines Onkels John Lewis - zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand nahm. Mit der Unterstützung von befreundeten Musikern wie Bob Dylan stand er schon mit 16 Jahren regelmäßig auf der Bühne. Die Nähe zu Dylan ist spürbar, versteht es Eric Bibb doch auf sensible und eigenständige Art, Folk, Blues und Songwriting zusammenzubringen.
Seit nunmehr fünf Dekaden veröffentlicht Bibb ein Meisterwerk nach dem anderen. Nach „Bookers Guitar“ und „Troubadour Live” folgen wegweisende Alben wie „Bothers In Bamako“ oder „Migration Blues“.
Sein neues Album „Global Griot“ nahm der bekennende Weltbürger in zwölf Studios weltweit auf, der Titel ist Programm: Musikalisch erdumspannend hat Bibb den Blues mit Elementen aus Gospel, Soul, Jazz, Reggae und verschiedenen afrikanischen Elementen gespickt.
Und er wird nicht müde, die Geschichten zu erzählen, die ihm wichtig sind und denen er auf seinen Reisen rund um den Globus begegnet – ein Global Griot eben.
Eric Bibb begreift sich als Entertainer, Pädagoge und Motivator in einem, einer der angesichts der um sich greifenden Verrohung der Sprache und des Geistes Stellung bezieht und kommentiert, was heute in der Welt geschieht. Eine wichtige Stimme in dieser Zeit.
Auf der Bühne ist und bleibt seine positive Ausstrahlung absolut unwiderstehlich. Begleitet wird er von Lamine Cissokho [Kora, voc], Christer Lyssarides [guit], dem in Jamaica verwurzelten Bassisten Neville Malcom und Schlagzeugikone Paul Robinson [dr].

https://www.ericbibb.com/