Aynsley Lister / Samantha Fish

27. Mär

Aynsley Lister / Samantha Fish

"Tour 2020" / „Kill or be kind“

Fr, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

Er ist mit seinem nunmehr vierten Rother Auftritt absoluter Bluestage-Profi – sie schickt sich mit ihrem zweiten Bluestage-Gig an, es ihm gleich zu tun: Mit Aynsley Lister und Samantha Fish teilen sich zwei großartige Gitarristen, Sänger und Songwriter des Bluesrock die Kufa-Bühne.

Aynsley Lister muss man nach sieben Studioalben, drei Live-Alben und regelmäßigen, ausverkauften Tourneen nicht mehr groß vorstellen. Der britische Gitarrist, Sänger und Songwriter hat sich in der Bluesrock-Szene in den letzten 18 Jahren einen exzellenten Ruf erspielt. Dem Bluestage-Publikum ist er nach seinem Debüt 1999 und den beiden weiteren großartigen Festival-Gastspielen über die Jahre mehr als vertraut. Sein letztes Studioalbum „Eyes Wide Open“ war ein wunderbares, kühnes und eingängiges Album zeitgenössischen Blues-Rocks, mit dem der 43-Jährige sowohl seine Fans begeisterte, als auch neues Publikum dazugewinnen konnte. „Für mich muss Musik nicht perfekt sein. Sie soll dich packen und bewegen, sowohl emotional als auch körperlich; sie muss sich mit dir verbinden“ so der Musiker. Momentan arbeitet Aynsley an seinem neuen Album, das Ende des Jahres erscheinen soll. Er selbst sagt dazu: "Ich bin gerade in einer sehr kreativen Phase, also werden wir in den kommenden Shows bestimmt Teile des neuen Material vorstellen.“ Die Bühne teilt er sich dabei mit Jono Martin [b], Boneto Dryden [dr] und Andy Price [key].

Samantha Fish hat sich seit ihrem Karrierestart 2009 einen exzellenten Ruf als charismatische Sängerin, Gitarristin und Songwriterin und kraftvolle Live-Künstlerin erspielt. Selbst die altehrwürdige The New York Times ist voll des Lobes. Die Bluestage beehrte sie erstmals 2016 in einem umjubelten Doppelkonzert mit Royal Southern Brotherhood um ihren Mentor Mike Zito. Ihre Alben wurden von Kritikern und Fans gleichzeitig gefeiert; womit einmal wieder bewiesen wäre, wie ein ruheloser kreativer Geist konstant in neue und aufregende musikalische Richtungen führen kann. So zu hören auf ihrem neuen Album „Kill or be kind“, auf dem die 30-Jährige aus Kansas City ganz ungeniert und selbstverständlich mit dem traditionellem Blues ihrer Heimat flirtet, dabei aber die Grenzen des Genres hin zu ihrem ganz eigenen, unverkennbaren Sound verschiebt, von Soul über County bis Rockabilly und Blues Rock. Auf der einen Seite unterstreichen die neuen Eigenkompositionen ihr Talent für klassisches Americana-Songwriting. Auf der anderen Seite hat Samantha Fish die Kompetenz des Coverns verinnerlicht.
Wenn es nach ihr geht, dann ist ihre musikalische Zukunft offen: „Als Muddy Waters und Howlin’ Wolf bekannt wurden, klang ihre Musik wie nichts aus der Vergangenheit des Blues. Man sollte diese Art von Antrieb und Mut beibehalten.“
Nach Roth kommt sie mit Christopher Alexander [b], Scott Graves [dr], Philip Breen [key] und Nicholas Mrozinski [key].

www.samanthafish.com

www.aynsleylister.co.uk