21. Rother Bluestage 2012

20 Jahre Bluestage in der Kulturfabrik

24. Mär

20 Jahre Bluestage in der Kulturfabrik

Foto-Ausstellung

Sa, bis 19. Mai, Kulturfabrik

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Wenn das kein perfekter Anlass ist, 20 Jahre visuell Revue passieren zu lassen!

Unvergessliche Konzertmomente mit den Stars der Bluestage-Historie, aber auch intime Clubmomente – jeder Bluestage-Freund verbindet mit dem Festival ganz persönliche Erinnerungen, so auch die Pressefotografen Salvatore Giurdanella, Hans von Draminski, Tobias Tschapka und Helmut Ölschlegel. Als langjährige Bluestage-Begleiter, teilweise von der ersten Stunde an, haben sie ihre Fotoalben aufgeschlagen, in ihren Archiven geblättert und Erinnerungen gekramt. Ihre Arbeit damals und heute ermöglicht nicht nur eine bis dato einmalige Ausstellung, sondern vor allem ein Wiedersehen mit den eigenen Erinnerungen, ein gemeinschaftliches Schwelgen genauso wie heftiges Diskutieren. Gesprächsbereitschaft ist also durchaus erwünscht.

Ein Dank an dieser Stelle an den Foto- und Filmclub der vhs Stadt Roth für das zur Verfügungstellen der Rahmen.

Allgemeine Öffnungszeiten: Di-Fr 9-16 Uhr

Dana Fuchs / Will Wilde

24. Mär

Dana Fuchs / Will Wilde

„Love to Beg“-Tour 2012 / „Unleashed”-Tour 2012

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Ein junges, kraftvolles Gespann gibt zum Auftakt den Ton an: Dana Fuchs vereint eine kraftvoll-intensive Stimme mit explosiver Bühnenpräsenz, Youngster Will Wilde ist bereits jetzt Meister der Blues-Harp.

Dana Fuchs lebt den amerikanischen Traum, in dem man mit Talent und harter Knochenarbeit alles erreichen kann. Nach einer zweijährigen, völlig eigenständig auf die Beine gestellten Ochsentour durch amerikanische Clubs, stand das Stimmwunder bald mit Marianne Faithfull und Etta James auf der Bühne, verkörperte Janis Joplin am Broadway und wurde 2007 auch für den Film entdeckt („Across the Universe“). 2011 veröffentlichte Dana ihr neues Studioalbum „Love To Beg“, das sie zusammen mit Jon Diamond [guit], Walter Latupeirissa [b] und Piero Perelli [dr] live vorstellen wird.

Knochenarbeit hat auch der 22-jährige Will Wilde schon hinter sich. Seit mehreren Jahren tourt der Mundharmonikaspieler, Sänger und Songwriter durch Europa. Spätestens seit seiner Nominierung für den British Blues Award 2010 zählt er zu den großen Hoffnungsträgern der britischen Bluesszene. Der große Wurf ist ihm mit seinem 2011er Album „Unleashed“ gelungen, mit Musik im Spannungsfeld von Blues, Rock und Soul, ein Mix aus sexy Soul- und Bluesrock-Stompern, rauen R&B-Nummern und langsamem Blues für späte Nachtstunden. In Roth stehen neben ihm auf der Bühne: Jon Case [b], Alan Taylor [dr] und Stuart Dixon [guit].

http://danafuchs.com/

http://www.willharmonicawilde.moonfruit.com/

Backporch Tunes

24. Mär

Backporch Tunes

Ansbacher „Akustiker“ mit Melodiefaible

Sa, 20.30 Uhr, Zur Linde

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Fünf Jahre Bluestage im Gasthaus zur Linde – zum kleinen Jubiläum geben die „Backporch Tunes“ noch einmal ihre Melodien zum Besten.

Groovige Kontrabasslinien, versiertes Fingerpicking auf der akustischen Gitarre, mehrstimmiger Gesang und akzentuiertes Mandolinen-Spiel: Rainer Ruffing [guit, voc], Andreas Trendel[guit, mand, perc, voc], Martin „Matze“ Querndt [p, harp, voc] und Werner Krick [b, voc] wissen, dass man Bluesfans auch mit Downhome-Blues oder mit Balladen, deren Refrains jeder Bluesfreund mitzusingen imstande ist, einen ganzen Abend lang faszinieren kann. Das Linde-Publikum vor vier Jahren zeigte sich begeistert. Begeistert genug für eine Neuauflage.

Eric Sardinas and Big Motor

25. Mär

Eric Sardinas and Big Motor

„Sticks and Stones Tour 2012“

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Sein fünftes, 2011 bei Provoque erschienenes Album „Sticks & Stones“ führt Eric Sardinas wieder nach Roth: Ein virtuoser, energiegeladener Lead-Gitarrist mit hartem und rauem Bluesrock im Gepäck, der live unschlagbar ist.

Wie kaum ein anderer hat Sardinas seine Dobro-Gitarre zum verlängerten Arm gemacht, zum Spiegelbild seiner Seele und Werkzeug seiner künstlerischen Visionen. Ob filigranes Fickerpicking mit handfesten Akkorden oder per Bottleneck initiierte Slide-Parts – immer kommt der einzigartige Sound seines Instrumentes zum Ausdruck. Seine aktuelle CD ist eine siedend heiße Mischung aus Delta-, Texas- und traditionellem Blues. Der „legitime Nachfolger von Johnny Winter“ (Home of Rock), der im Alter von sechs Jahren erstmals die Finger auf dem Griffbrett hatte, profitierte von einer Großzahl an Einflüssen, die aus einem Schmelztiegel unterschiedlichster Stilrichtungen – darunter R&B, Gospel, Rock ’n’ Roll – und nicht zuletzt natürlich aus seiner tiefen Zuneigung zu den traditionellen Formen des Blues entsprangen. Daraus resultiert bis heute sein einzigartiger Sound und seine ehrliche Darbietung, die ungeheuer belebend und energiegeladen wirken. Zusammen mit Levell Price [b] und Chris Frazier [dr] präsentiert Sardinas Songs aus seinem aktuellen Album, aber auch willkommene Erinnerungen an die feinste und ungefilterte MusikTourneen.

http://www.ericsardinas.co.uk

Chris Kramer & Band

27. Mär

Chris Kramer & Band

CD-Präsentation „Kramer kommt!“

Di, 20.00 Uhr, Posthorn

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Chris Kramer, Bluesharp-Virtuose mit Reibeisenstimme, wird seit Jahren von der Fachwelt für seine leisen Töne geliebt. Dass der famose Geschichtenerzähler aber auch richtig abrocken kann, stellt er bei den Bluestagen unter Beweis.

Wenn Chris Kramer auf die Bühne kommt, werden weder Lachmuskeln noch Tränendüsen verschont. Ganz egal, wohin er auch kommt, seine Kollegen geraten immer ins Schwärmen. Jack Bruce nennt ihn einen „Master of the blues-harp”, Götz Alsmann empfiehlt seine CDs und Peter Maffay engagierte ihn nicht nur fürs Studio, sondern nahm ihn anschließend auch gleich mit auf Tour. Aber Chris Kramer kommt nicht nur als guter Musiker daher, er kann sein Publikum perfekt unterhalten und gleichzeitig zutiefst berühren. Das und seine Art, nicht nur deutsch zu reden, sondern auch zu singen, macht ihn zum wahren Blues-Entertainer. Ins Posthorn kommt Kramer zusammen mit einer erlesenen Live-Band: Martin Engelien [b] (Klaus Lage, Herbert Grönemeyer), Charly T. [dr] (Westernhagen, Nena, Gianna Nannini) und Benni Bilgeri [guit] (Al Jarreau, Zucchero, Scorpions).

„Musik machen ist wie zum Horizont laufen. Man kommt nie an.“ (Chris Kramer)

http://www.chris-kramer.de

Matt Schofield / Rudy Rotta

28. Mär

Matt Schofield / Rudy Rotta

„Anything But Time“ / „Me, My Music And My Life“

Mi, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Spitzen Bluesrock made in Europe: Matt Schofield, einer der besten europäischen Jung-Gitarristen, trifft mit Rudy Rotta auf eine italienische Gitarren-Institution.

Der in Manchester geborene Matt Schofield (Jahrgang 1977) hat bereits die Fachpresse überzeugt. Nicht nur vom „besten europäischen Gitarristen seiner Generation“ ist da die Rede – Einreihung in die Bestenliste britischer Bluesgitarristen neben Clapton und Green ist bereits erfolgt. Im Trio mit Schlagzeug und Hammondorgel verbindet der Gitarrist markige Blueslicks mit jazzigen Melodien – ein Stil, der ihn in die Nähe von Robben Ford gebracht hat. Mit lässiger Eleganz, beschwingt und brillant bedient er sich beim Chicago-Blues und New-Orleans-Funk, nutzt seine instrumentalen Fähigkeiten immer dazu, das richtige Feeling zu schaffen und hat sich dabei voll und ganz dem Blues verschrieben.

„Buona Serata“ heißt es an diesem Abend auch für Rudy Rotta. Mit seiner Killergitarre hat sich der Italiener in den letzten 40 Jahren einen festen Platz in der internationalen Bluesszene erspielt, an dem nicht zu rütteln ist. Weltklassemusiker wie B.B. King, mit dem er in Montreux auftrat, Al Green, Brian Setzer, Taj Mahal oder Luther Allison säumen seinen musikalischen Weg, er eroberte die Blueshochburg USA, nahm mit Peter Green, John Mayall, Robben Ford und Brian Auger 2004 ein Benefiz-Album auf. Sein Gitarrenfeuerwerk entfacht Rotta mit seinen Songs aus Hardrock, R&B, Jazz, Southern Rock, Slow Blues, Soul und Funk. Mit seiner neuen CD „Me, My Music and My Life“ beweist er erneut, dass er nicht nur ein exzellenter Songschreiberund Saiten-Crack ist, sondern ein wahrer Bluesman mit markanter Stimme.

http://www.mattschofield.net

http://www.rudyrotta.com/de

Pee Wee Ellis Assembly

29. Mär

Pee Wee Ellis Assembly

„Tenoration – from Jazz to Funk and back“

Do, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Man nennt ihn den „Mann, der den Funk erfand“. Pee Wee Ellis, genialer Saxofonist und erster Bandleader bei James Brown, hat deutliche Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen.

Bereits mit 11 Jahren saß PeeWee Ellis im Tanzlokal seines Stiefvaters am Klavier. Wenige Jahre später hatte er Unterricht beim legendären Sonny Rollins, bevor er 1965 der James Brown-Revue beitrat und innerhalb von sechs Monaten deren Bandleader wurde. Sein Co-Writing beim ersten Hit des „Godfather of Soul“, „Cold Sweat“, wurde gefolgt von 26 weiteren gemeinsam geschriebenen Stücken. Pee Wees Jazzeinflüsse befähigten ihn, R&B zu destillieren und komplexe, polyrhytmische Arrangements zu schreiben. Damit beeinflusste er ganze Musikergenerationen, von George Clinton und Miles Davis zu Rod Stewart und Tom Jones, die sich gerne seines warmen, groovenden Tons bedienten, während Maceo Parker mit ihm die Bühnen der Welt eroberte. Mit Van Morrison verbindet ihn eine lange, intensive Zusammenarbeit („Into the Music“ bis „Live at Montreux“), zuletzt als sein musikalischer Direktor. Seit den 90er Jahren konzentriert sich der Mann aus Florida vermehrt auf seine Soloprojekte und stellt damit regelmäßig seine stilistische Vielfalt, von Blues über Gospel bis hin zu Weltmusik, unter Beweis. 2011 erschien das neueste Album „Tenoration“, ein dynamischer Mix aus Jazz und Funk, der die individuelle Handschrift des 71-jährigen trägt. Das Line-up in Roth: the man himself, Patrick Scales [b], Guido May [dr], Peter Madsen [key], Denny Ilett [guit].

Bargel & Heuser

29. Mär

Bargel & Heuser

„Men in Blues”

Do, 20.30 Uhr, Posthorn

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Einer der größten Glücksfälle für die deutsche Musikszene ist die Vereinigung von Altblueser Richard Bargel und Ex-BAP-Gitarrist Klaus „Major“ Heuser. Mit „Men in Blues“ legen sie ihre erste gemeinsame Studio-CD vor.

Hier haben sich nicht nur zwei seelenverwandte Vollblutmusiker gefunden, sondern auch ein glänzendes Songwriter-Team. In die Songs – allesamt aus eigener Feder – fließen Lebenserfahrung, aber auch die Gelassenheit zweier alter Haudegen. Sie schöpfen dabei aus einem Musikrepertoire ihrer bereits seit über 40 Jahren andauernden Musikerkarriere und so haben sie neben rockigen Titeln gefühlvolle Balladen und melodiösen Slow-Blues im Gepäck, der unter die Haut geht. Das geniale an diesem Kollektiv: Heusers unverwechselbarer Rockgitarren-Stil trifft auf Bargels archaisch anmutende Dobro-Slide-Gitarre und seinen ausdrucksstarken Gesang. Das Publikum beim letztjährigen Bardentreffen dankte es ihnen mit frenetischem Applaus.

http://www.bargelheuser.de

Paul Rose Band - in KUFA verlegt

30. Mär

Paul Rose Band - in KUFA verlegt

„Best of Paul Rose"

Fr, 20.30 Uhr,

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Ein Liebling der Fachmagazine gibt seinen Bluestage-Einstand: Der britische Gitarrist Paul Rose sorgt parallel zum Konzert von Nina Hagen dafür, dass der Bluesrock am Freitag nicht zu kurz kommt.

Paul Rose ist sicherlich einer der versiertesten britischen Bluesrock-Gitarristen unserer Zeit. Geboren 1966 in Newcastle, sorgte er schon früh für Erstaunen: Rory Gallagher kürte ihn bei einem von Fender ausgeschriebenen Wettbewerb, an dem über 1000 Gitarristen aus Großbritannien teilnahmen, zum Sieger, und das „Guitar Magazine“ wählte ihn zum „Guitarist of the year“. Rose ist ein Ausnahmegitarrist, der es versteht, seiner Fender Stratocaster alles abzuverlangen. Zehn reguläre CDs hat er inzwischenveröffentlicht, 2011 erschien sein elftes Album „Best Of“, ein Auszug aus seinem über 20-jährigen Schaffen. Seit 2006 ist der Brite zusammen mit Anselm Gayler [dr] und Stefan Kugler [b] auch regelmäßig in Deutschland unterwegs, sein Auftritt bei den 21. Rother Bluestagen also überfällig.

http://www.paulrose.co.uk

Walter Trout / Hamburg Blues Band feat. Chris Farlowe

31. Mär

Walter Trout / Hamburg Blues Band feat. Chris Farlowe

„Blues for the modern daze”-Tour 2012 / "30th Anniversary"

Sa, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Gipfeltreffen der Bluesrock-Koryphäen:

Die Hamburg Blues Band feat. „The Voice“ Chris Farlowe treffen auf Gitarren-Hero Walter Trout, der Bluesrock auf Weltklasse-Niveau präsentier und brandneue Songs vorstelltBretterharter Bluesrock gemixt mit Soul, R & B, Boogie und Jazz – die Hamburg Blues Band um Bandleader Gert Lange [guit, voc] kennt keine stilistischen Grenzen und holt sich hierfür gerne zwei waschechte Superstars mit an Bord: Chris Farlowe (Colosseum, Atomic Rooster), dessen erster Hit “Out of Time” von 1967 auch nach vier Dekaden noch im Radio gespielt wird, und Gitarrist Clem Clempson (Colosseum, Humble Pie). Beide Musiker allein spielten in der Kulturfabrik in anderen Besetzungen schon mehrfach vor ausverkauftem Haus. Gert Lange arbeitete u.a. mit Inga Rumpf, Jack Bruce, Zoot Money, Adrian Askew [hammond b3], Hans Wallbaum [dr] und Michael Becker [b] runden das Sextett ab.

Genialität gepaart mit unglaublicher Schaffenskraft: Mit über 200 Konzerten pro Jahr und einer gelungenen Synthese aus Blues und Rock gilt Walter Trout als einer der besten Gitarristen weltweit. Seit 1968 spielte der 1951 in New Jersey geborene Saitenzauberer in verschiedenen Bands (John Lee Hooker, Canned Heat), bevor er sich 1984-89 John Mayall anschloss. Seit 1989 steht er endlich selbst im Fokus, nach seinen letzten Releases „The Outsider“ (2008), „Unspoiled By Progress“ (2009) und „Common Ground“ (2010) wird im April sein 21.(!) Soloalbum „Blues for the modern daze“ erscheinen. Live präsentieren wird er es mit Sammy Avila [key], Michael Leasure [dr], Rick Knapp [b] und Gastmusiker Andrew Elt [guit, voc]. Und: Es darf übrigens getrost mit einem on stage-Aufeinandertreffen beider Formationen gerechnet werden.

„Ein überwältigender Gladiator an der Gitarre – die Art von Spieler, für die die Bezeichnung “Guitar Hero” erfunden wurde“. (Los Angeles Time über Walter Trout)

http://www.hamburgbluesband.de

http://www.simplyws.co.uk/chrisfarlowe/cfmain.html

http://www.waltertrout.com/

Speiche’s Monokel Blues Band

31. Mär

Speiche’s Monokel Blues Band

„35 Jahre Monokel”

Sa, 20.30 Uhr, Posthorn

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Sie haben Kultstatus, waren Identifikationsmedium einer Generation von Andersdenkenden und feierten jetzt ihr 35-jähriges Jubiläum.

Neben Engerling gehört Mr. Speiche´s Monokel Blues Band zu den dienstältesten Bluesbands der ehemaligen DDR. Für viele waren die Konzerte der Band in schwierigen, fremdbestimmten Zeiten ein gefühlter Befreiungsschlag, ein Fixstern für die Unangepassten, ein Appell ans Leben. Mit zärtlichen und zugleich rauen Songs, gepackt in satten Bluesrock, träumen sie vom Fliegen, besingen Lübben City, Oma Krüger und das Monster vom Schilkinsee. Nach der Wende splittete sich die Band in zwei Formationen. Bis heute schart Bandleader und geistiger Vater Jörg „Speiche“ Schütze [b] Männer um sich, die ihre Musik so authentisch leben, wie man es sich als Fan von deutschsprachigem Rock nur wünschen kann: Gründungsmitglied Wille Borchert [guit, voc], J.J. Bailey[guit, voc], Bernd „Zuppe“ Buchholz [voc, harm] und Olli Becker [dr, voc].

http://www.monokel-blues-band.de

Big Daddy Wilson Trio

01. Apr

Big Daddy Wilson Trio

„Thumb A Ride”

So, 11.00 Uhr, „Auf Draht“, AWO Roth

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Es ist ein Wiedersehen mit einem guten alten Freund: Big Daddy Wilson spielt im Trio rein akustisch zum Brunch auf – in unserem neuen Festival-Spielort, den wunderschönen, neuen Räumlichkeiten von „Auf Draht !“.

Nach seinem Debüt- und Erfolgsalbum „Love is the Key“ von 2009 hat Big Daddy Wilson nun sein zweites, bei RUF erschienenes Album „Thumb A Ride“ im Gepäck. Der Mann mit der fantastischen Bariton-Soul-Stimme ist ein Spätberufener. Doch seine Karriere hat seit seinem Debüt vor drei Jahren rasant Fahrt aufgenommen. 2010 gewann er den German Blues Award in Eutin, 2012 will er an der International Blues Challenge in Memphis teilnehmen. In der aktuellen Besetzung mit Jochen „Skinny Joe“ Bens [guit] und Michael „Big Chief“ van Merwyk [guit], mit der er auch das aktuelle Album eingespielt hat, kommt Wilson in kongenialer Begleitung.

http://www.bigdaddywilsonb.de

Philip Sayce

01. Apr

Philip Sayce

CD-Präsentation „Steamroller”

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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„Ausnahmeerscheinung“, „nahbarer als Joe Bonamassa und mehr Rock’n’Roll“ - der ehemalige Melissa Etheridge-Gitarrist Philip Sayce wird zum Bluestage-Finale die vielen Vorschusslorbeeren einzulösen wissen.

Noch nie bewarben sich so viele Bands um den Support-Posten für einen Bluestage-Künstler: Philip Sayce gilt unter Musikern längst als waschechter „Guitar Hero“. Der Kanadier mit walisischen Wurzeln ist eines der internationalen Aushängeschilder einer neuen Blues-Generation, die mit dem Vorurteil aufräumt, Blues wäre masseninkompatible Nischenmusik.

Künstler wie Joe Bonamassa, Philip Sayce oder der Deutsche Henrik Freischlader sind „in“, sind „cool“, extrem talentiert, ihr kerniger Bluesrock hat einen leidenschaftlichtreibenden Zug, wird mit erstaunlicher Fingerfertigkeit und einem nicht minderen Talent als Sänger dargeboten. Sie sind im Blues verwurzelt, denken aber nicht in Sparten. Exemplarisch liest sich da die Vita des 35-Jährigen: Mit gerade mal 18 Jahren nahm ihn Jeff Healey unter seine Fittiche, auf dessen Welttournee lernte er, auf großen Bühnen zu spielen. Danach der glatte Stil-Bruch: Sayce wurde Gitarrist beim ehemaligen Kid Rock-DJ Uncle Kracker, bevor er mit seiner Mentorin Melissa Etheridge vier Alben aufnahm und unzählige Live-Auftritte absolvierte. Von der Rockmusikerin lernte er eine für ihn entscheidende Tatsache: auf der Bühne mit allen Sinnen leidenschaftlich bei der Sache sein. Die Verbindung zum Publikum ist das Leitmotiv seiner Auftritte. 2009 emanzipierte er sich von Etheridge und nahm sein Debüt „Peace Machine“ auf. Nach seiner 2011er CD „Ruby Electric“ lässt der smarte Gitarrengott im kommenden Jahr mit seinem neuen Album „Steamroller“ (voraussichtliche VÖ: Februar 2012) eine Ära wiederaufleben, als Rock ’n’ Roller größer als das Leben waren und Gitarren lauter als Godzilla klangen. Ein würdigeres Festival-Finale kann es kaum geben.

http://philipsayce.com/

Nina Hagen & Band

29. Apr

Nina Hagen & Band

„Volksbeat Tour 2012” - Support: Monokel Blues Band

So, 20.00 Uhr, Kulturfabrik

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Ein musikalisches Chamäleon, das im Punk und Deutschrock beheimatet ist und aus tiefer Überzeugung Soul, Blues und Gospel lebt: Nina Hagen lässt sich in keine Schublade stecken und ist goldrichtig bei den Rother Bluestagen.

Nach dem „Godfather of Soul“ James Brown nun also die „Godmother of Punk“: Wer Nina Hagen allerdings auf Punk reduziert, tut der gebürtigen Ost-Berlinerin Unrecht. Mag sie selbst ein schillerndes Gesamtkunstwerk sein, ihre musikalischen Ausdrucksarten sind bunt gefächert, sie selbst bezeichnet sich in ihrer Biografie als „Rock-, Friedens- und Bluessängerin“. Ihre Stimme besitzt vier Oktaven Umfang, vom schönsten Opern-Alt bis zu gleißenden Sopran-Höhen, sie ist Montreux-erprobt, sang zusammen mit Max Raabe die komplette Dreigroschenoper ein, nahm ein Swingstandards-Album mit der LeipzigBigBand auf, duettierte mit Wolfgang Niedecken, Udo Lindenberg oder Thomas D. und machte zuletzt eine astreine Gospel-, Blues und Countryplatte. Was all ihre augenscheinlich so unterschiedlichen Projekte verbindet: Nina Hagen ist eine grandiose Liedermacherin und Friedensaktivistin.

Die brandneue Studio-CD „Volksbeat“, in Roth präsentiert von Hagens eingespielter deutscher Rock-Formation mit Warner Poland [guit], Michael Ryan [b], Fred Sauer [key] und Marcellus Puhlemann [dr], ist dementsprechend nicht nur mit jeder Menge Singer/Songwriter-, Rock- und Punkspirit eingespielter Rhythmus fürs Volk. Sie ist ein für Nina Hagen so wichtiges Pamphlet für Gerechtigkeit, wenn die Künstlerin z. B. bei „Ermutigung“ eines der aufrüttelndsten Lieder ihres Mentors Wolf Biermann interpretiert. Die diesmal allesamt deutschsprachigen Texte stammen übrigens fast ausschließlich aus eigener Feder und lassen daher an Authentizität nichts vermissen – ganz Nina Hagen also.

Als Support für den deutschen Superstar konnte eine weitere Traditionsmarke gewonnen werden: die ostdeutsche Bluesrock-Institution Mr. Speiche´s Monokel Blues Band.

In Mexico nennen mich viele Menschen „The Blueswoman“ - wenn sich sowas noch nicht bis hier her rumgesprochen hat, werde ich in Roth dafür sorgen, dass sich das ändert...“! (Nina Hagen im Interview mit Carpe Diem)

http://www.beepworld.de/members77/ninahagendas/

http://www.monokel-blues-band.de